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                                        Samstag, 11. Mai 2019

Ort:                    Schwarzl Freizeitzentrum

                          (Unterpremstätten bei Graz)

                          Neuer Standort beim Haupteingang

                          (großer Parkplatz)

Veranstalter:      Rehaklinik Tobelbad (AUVA)
in Zusammenarbeit mit der Fa. Cura- San (Nestler Karl)

                 Durchführung:   Physio- und Ergotherapie

                 Gesamtleitung:   Mag. Michael Wöhrer und Kröll Benjamin

Mitarbeiter:       Haider Iris, Zorec Jasmin, Schmeisser Edi, 2 Physio-Praktikantinnen; Karl, Mario, Andreas, Marcel, Rene (Handbikes, Fa. Cura-San);
Karl-Heinz (Essen); Martin und Gerhard (Transport und Aufbau),

Teilnehmer:        70; davon Handbiker (27), Triride (3), mit dem Rollstuhl (11), Sportrollstuhl (4), Radfahrer (10), Fußgänger (10), Nordic Walker (2),           Skater (1), Scooter (2).         

 

Firmenvertreter: Fr. Kristandl Monika (Fa. Coloplast) Pokorny Stefan (Dentsply/LoFric), Holzer Gottfried (Fa. Sunrise/Sopur), Münch Mathias (Fa. Etac)

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Vielen Dank allen Mitarbeitern und Sponsoren, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

 

 

 

                   

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Es ist wieder so weit- am Sonntag, 26. Mai 2019. verwandelt sich für acht Stunden die Grazer Innenstadt rund um den Stadtpark in eine pulsierende Sport- Arena.

 

Die Eröffnung findet um 10 Uhr auf der Hauptbühne am Karmeliterplatz statt.

 

Auch der Steirische Behindertensportverband ist wieder mit einem Stand vertreten. Dort können sich interessierte Sportler über das Sportangebot des StBSV informieren und gleich vor Ort einige Sportarten ausprobieren. Der Stand (Nr.59) selber befindet sich gegenüber der Bundespolizeidirektion Graz beim Stadtpark.

 

Der StBSV wünscht allen viel Spaß und Erfolg bei dieser Veranstaltung.

 

 

 

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Platz 2 im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen

 

Nun konnte ich endgültig mein super Leistungslevel unter Beweis stellen. Beim Einzelzeitfahren am Donnerstag konnte ich mich auf der sehr anspruchsvollen Strecke (mit 27Km und 455Höhenmeter wirklich Weltcup würdig) voll ausbelasten und eines meiner Besten Karriere-Zeitfahren abliefern. Mit 51min17sec war ich nur 1min10sec hinter dem Handbike-Dominator Jetze Plat (NED). Er ist seit 3 Jahren im Weltcup ungeschlagen und ist einfach „die nächste Generation“ und „ein im positiven Sinne genetisches Monster“. Ich drücke zwar bei weitem nicht seine Wattwerte aber durch mein sehr gutes Leistung / Gewicht Verhältnis konnte ich auf diesem Kurs annähernd mithalten. Auf Platz 3 folgte Rafal Wilk (POL), welcher wie ich ein sehr leichter Athlet ist. In den letzten Jahren hatte ich meisten bergauf das nachsehen gegenüber ihm, aber dieses Mal konnte ich ihn mit 2min distanzieren. Das restliche Feld folgte mit deutlichem Abstand. Das samstägige Straßenrennen über 5Runden, es wurde leider von geplanten 7 Runden verkürzt, hatte noch immer 752Höhenmeter. Um die gefährliche Abfahrt etwas zu entschärfen sind wir nach der Startfreigabe den ersten Sprint gefahren, um nicht in einer zu großen Gruppe in die Abfahrt zu kommen. Es ist auch gut gelungen und so waren wir in der ersten Runde noch zu 5 und ab der Mitte der 2. Runde drei Athleten. In Runde 3 habe ich zweimal attackiert. Die erste Attacke hatte das Ergebnis, dass wir nur mehr ein Spitzenduo waren, in der langen Steigung versuchte ich dann auch mein Glück gegenüber Jetze Plat (NED). Am Ende der Steigung war er auch 5-6 Meter hinter mir, was aber viel zu wenig war, die konnte er als es flacher war mit „2“ Kurbelumdrehungen holen. In Runde 4 hat er mir dann bei einem kurzen giftigen Anstieg den Zahn gezogen. Am Ende der langen Steigung hatte ich 20sec Rückstand und habe „es“ eingesehen. Die letzte Runde bin ich kontrolliert zu Ende gefahren. Wenigstens hatte Jetze Plat etwas Angst und hat voll durchgezogen, womit er im Ziel 2min Vorsprung vorweisen konnte. Trotzdem ist es ein absolut perfektes Ergebnis für mich. Auf Platz 3 folgte der Australier Allen Grant. Mit zwei zweiten Plätzen konnte ich das Maximum erreichen und es war sogar besser als ich es mir erhofft habe. Da es eine sehr ähnliche Strecke wie in Tokio2020 ist, bringt es auch sehr viel Zuversicht und Motivation.

In 5 Tagen startet in Ostende (BEL), bescheidene 1700Km mit dem Auto, der nächste Weltcup. Da die Strandregion dort total flach ist, wird es um einiges schwerer werden Top-Ergebnisse einzufahren. Aber ich bin im Flow … Und mehr als Mein Bestes geht nicht!

 

Bericht und Foto : Tiggertom

 

 

 

Teilnehmer Senioren 19

 

Bereits zum 20. Mal trafen sich in Stainz Spieler, die das 40. Lebensjahr erreicht haben, zum nationalen Senioren-Rollstuhltennisturnier. Das ÖTV Turnier wurde unter der Leitung von Mag. Michael Wöhrer vom Verband der Querschnittgelähmten veranstaltet.

In Abwesenheit des Seriensiegeres Pfundner Harald konnte Fritz Wolfdietrich zum ersten Mal das Einzel vor Tackner Peter gewinnen. Das Finalspiel endetet 6:3 und 6:1. Fritz konnte sich auch im Doppelfinale mit seinem Partner Gröblacher Willi gegen Neubauer Edi und Tackner Peter mit 6:4, 5:7 und 12:10 dursetzten. Leider war die Teilnehmerzahl (8) sehr gering. Einige mögliche Teilnehmer spielten bei internationalen Turnieren. Bei der Siegerehrung wurden der Wanderpokal und ein Preisgeld von 400 € überreicht.

 

Finalisten Einzel Senioren

V.l.: Fritz Wolfdietrich, Peter Tackner

 

Bericht und Fotos: Mag. Michael Wöhrer

 

 

 

 

UCI EC Verolanuova2019 TT1

 

Sieg im Einzelzeitfahren und Straßenrennen

 

Beim EZF am Samstag konnte ich meine aktuelle Topform voll ausspielen und wieder, trotz sehr ruppiger Straße und einigen Kurven, einen beachtlichen Schnitt von 43km/h erreichen. Mit 18min12sec für die 13,2Km war ich auch deutlich vor dem Rest des Starterfeldes. Die Kurven bin ich bewusst etwas dosiert angefahren, letztes Jahr hatte ich hier einen brutalen Abflug beim dem mit Glück nichts passiert ist und das wollte ich mir heuer ersparen. Der Rest war aber wirklich gut und druckvoll. Mein Nationalteamkollege Alexander Gritsch wurde vor Mathieu Bosredon (FRA) Zweiter. Im sonntägigen Straßenrennen (54Km Stadtkurs – lässiger Kurs mit coolen Kurvenkombinationen) fuhr ich zuerst in einer 6er Spitzengruppe, die sich auf eine 3er Spitzgruppe reduzierte. Ich hatte, ohne überheblich wirken zu wollen, immer die Kontrolle und sah, dass ich mich mit einigen harten Attacken absetzen kann. Nach der Hälfte des Rennens war es dann so weit und ich konnte wirklich „auschecken“ und bin das Rennen dann kontrolliert zu Ende gefahren. Auch am Ende des Rennen hatte ich noch immer sehr guten Druck an der Kurbeln, für die Weltcup´s benötige ich es auch, denn dort geht es nach 1,5h erst richtig zur Sache. Wie im Zeitfahren waren wieder Mathieu Bosredon (FRA) und Alexander Gritsch (AUT) mit mir am Podest, dieses Mal war mein Teamkollege aber leider am unteren Rand des Podiums. Somit konnte ich wie letztes Jahr die Saison mit 5 Rennsiegen beginnen. Persönlich befriedigt mich vor allem, dass ich 2-3% Leistung zulegen konnte und zurzeit konstant abrufen kann.

In 11 Tagen findet, im italienischen Corridonia, das erste Rennen des Paracyclingweltcup 2019 statt. Dort treffe ich in dieser Saison erstmals auf die gesamte Weltelite. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich sehr darauf.

 

UCI EC Verolanuova2019 TT2

 

Der StBSV gratuliert dir Tom zu diesen tollen Erfolgen.

 

Fotos und Bericht: Tiggertom

 

 

 

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Am Donnerstag, den 25.04.2019 war es wieder so weit. Der Steirische Sportlandesrat Anton Lang lud die erfolgreichen SportlerInnen für das Sportjahr 2018 in die Alte Universität zur Überreichung der Landessportehrenzeichen für ihre Erfolge ein. Der StBSV war wie jedes Jahr mit vielen zu ehrenden Sportlern bei dieser Veranstaltung dabei.

 

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Die Vizepräsidentin des StBSV Hermi Luttenberger (2.v.l.) mit den erfolgreichen Sportlerinnen Margrit Fink, Magdalena Wagner, Heike Koller, Michaela Rautz.(v.l.)

 

Der StBSV gratuliert allen SportlerInnen herzlich zu ihren Auszeichnungen.

 

 

 

 

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Der StBSV wünscht allen schöne Ostern und erholsame Feiertage.

 

 

 

Erstes Treffen der Ansprechpersonen der ÖBSV-Landesverbände "Für Respekt und Sicherheit - Gegen sexualisierte Gewalt im Sport"

 

Am 15. März 2019 hat in Salzburg die erste Sitzung der Ansprechpersonen stattgefunden.

Präsident Herbert Rohrer hat daran in Vertretung für die im StBSV zuständige Ansprechperson Hermenegild Luttenberger teilgenommen, da sie als Organisatorin einer Sportveranstaltung in Kärnten verhindert war. Somit steht in Zukunft im StBSV eine weibliche und eine männliche Ansprechperson zur Verfügung.

In dem 4-stündigen Workshop ging es um:

  • die Sensibilisierung und Einführung zum Thema
  • die Besonderheiten der erweiterten Zielgruppe im Behindertensport
  • die Erläuterungen zu den bereitgestellten Materialien und
  • dem gegenseitigen Meinungs- und Wissensaustausch

sowie die Planung des weiteren Vorgehens innerhalb des ÖBSV.

Es waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops darüber einig, dass die Sensibilisierung der Schlüssel zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt in unserem Verband und damit zum Schutz unserer Sportlerinnen und Sportler ist.

Die weiteren Schritte zur Umsetzung der Maßnahmen innerhalb StBSV in den nächsten Monaten werden sein:

  • Schulung der StBSV-Ansprechperson Hermenegild Luttenberger
  • Sensibilisierungsvortrag in der nächsten Vorstandsitzung,
  • Unterzeichnung des Ehrenkodex durch die Vorstandsmitglieder und
  • Schulung der Sportreferate und Vereine mit anschließender Unterzeichnung des Ehrenkodex durch deren Funktionäre sowie Betreuerinnen und Betreuer.

 

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LinzHalbmarathon2019

 

Sieg nach früher Attacke

 

Anders als letztes Jahr war es heuer doch sehr frisch. Bei 4°C hatte ich 4 Schichten Kleidung an. Lieber schwitzen als frieren! Mein Ziel im Rennen war, sehr hart zu starten, um einen falschen Zeitfahrstart zu simulieren, bei dem man eigentlich verhalten starten sollte und dann zu sehen wie es mir im Rennen geht. Es gelang mir auch, dass ich mich bei den ersten, sehr harten, 3 Minuten vom Feld lösen konnte und so kämpfte ich dann gegen mich selbst.Der erste Laktatschub war doch gewaltig und ich hab 5 Kilometer gebraucht um in einen Rhythmus zu kommen. Danach war die Leistung ganz gut, auch wenn ich ein sehr hartes Training vom Freitag noch etwas gespürt habe. Mit 30min24sec war es zwar 30sec langsamer als letztes Jahr, da hatte es aber auch 12°C mehr. Und da habe ich in den Kurven auch etwas mehr riskiert. Flo Brungraber folgte mit 32min40sec und Walter Ablinger komplimentierte da Podium mit 33min24sec.

In zwei Wochen findet das nächste Europacuprennen in Brescia (ITA) statt.

 

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Bericht und Fotos: TiggerTom

 

 

 

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V.L.: Flo Kreßmaier, Iris Richter, Heike Koller, Mile Ivic

 

Bei den am 6. und 7. April 2019 auf der Gugl in Linz stattgefundenen ÖSTM im Tischtennis konnten alle 4 TeilnehmerInnen aus der Steiermark Medaillen gewinnen.

In Top Form präsentierte sich die Rollstuhltischtennisspielerin Heike Koller. So gewann sie die Damenklasse, den offenen Bewerb, das Damendoppel und den Mixedbewerb.

Im Herren Doppel gab es im 1/4 Finale eine große Sensation. Mile Ivic und Flo Kreßmaier konnten das Top gesetzte Doppel Dollmann/ Kramminger sensationell in 5 Sätzen besiegen, verloren dann aber im Semifinale gegen eine Paarung aus Tirol

Bei den stehenden TischtennisspielerInnen nahm zu ersten Mal die armamputierte Spielerin Iris Richter aus Kapfenberg an den ÖSTM teil. Sie erreichte auf Anhieb im Damen Einzel den 3. und im Mixed Doppel den 2. Platz.

 

 

Der StBSV gratuliert allen SpielerInnen herzlich zu ihren Erfolgen.