Gruppenfoto ÖM 2020

 

 

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rollstuhltennis fanden von 10.-12.7.2020 in Warmbad-Villach statt. Die Staatsmeisterschaften waren zugleich das erste Turnier nach der Covid19-bedingten Pause und somit ein guter Prüfstein für alle Teilnehmer/innen.

Bei den Damen musste sich die Seriensiegerin und Titelverteidigern Margrit Fink dieses Mal knapp Christina Pesendorfer (STV) geschlagen geben. Fink unterlag im entscheidenden Spiel 1:6 5:7, wird aber im nächsten Jahr bestimmt wieder voll angreifen.

 

 

Fink Margrit

 

 

Beim stark besetzten Herren Einzelbewerb war für die steirischen Athleten nicht viel zu holen. Für die sechs gestarteten Steirer Fritz Wolfdietrich, Kiu-Mossier Thomas, Schuster Gerhard, Mehr Stefan, Faric Goran, Mehr Stefan und Gröblacher Wilhelm war spätestens im Viertelfinale Endstation. Staatsmeister wurde Nico Langmann (NÖTV), der Routinier Martin Legner (TTV) nach 6:7 0:4 Rückstand im Finale besiegte. Aus steirischer Sicht besser lief es im Doppelbewerb, bei dem Thomas Kiu-Mossier mit seinem Partner Thomas Flax (VTV) knapp der topgesetzten Paarung Riegler und Legner im Finale mit 4:6 4:6 unterlag.

 

 

Mossier Thomas

 

StrassnigMartin mit Mehr Stefan

 

 

Alle steirischen Teilnehmer mit der Ausnahme von Schuster Gerhard wurden in der Rehaklinik Tobelbad rehabilitiert und sind schon viele Jahre sehr erfolgreich in der Rollstuhltennisszene unterwegs. Fink Margrit war die Nr. 7 und Mossier die Nr. 23 der Weltrangliste Dazu kommen Spieler aus Kärnten, wie zum Beispiel der 17-jährige Strassnig Martin (im Bild mit dem Steirer Mehr Stefan), der als junger Bub in Tobelbad erstrehabilitiert wurde und eine große Nachwuchshoffnung ist.

 

Der StBSV gratuliert allen zu ihren Erfolgen herzlich !

 

 

 

 

 

Poster

 

 

 

Wir sehen uns am 5. Grazer Flow-Markt!

 

 

 

 

 

 

Karl BökelbergerBurgau 2009 f

1944 - 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 9. Juni 2020 hat ein großes Sportlerherz zu schlagen aufgehört. Tief erschüttert und erfüllt mit großer Trauer müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Karl Bökelberger für immer von uns gegangen ist.

Der „Lumumba“, wie er von den älteren Verbandsmitgliedern und den Teilnehmern der „Hans-Erhart-Sommersportwoche“ in Burgau seit über fünf Jahrzehnten liebevoll genannt wurde war ein echtes steirisches Original. Karl Bökelberger ist nach seinem Starkstromunfall 1957 dauernd stark sehbehindert gewesen und bereits als Jugendlicher über den StBSV zum Schwimmsport und zur Leichtathletik gestoßen. Er konnte unter anderen 13 Österreichische Staatsmeistertitel erringen.

Ab 1967 war er im Breiten- und Spitzensport auch als Betreuer, Trainer und Masseur auf nationaler und internationaler Ebene im Behindertensport tätig (u.a. von 1967 bis 2019 bei der Sommersportwoche in Burgau, den Paralympischen Sommerspielen 1972 in Heidelberg, 1976 in Toronto, 1980 in Arnheim, den Paralympischen Winterspielen 1988 in Innsbruck und Masseur bei sieben Schwimm- und Leichtathletik-Weltmeisterschaften).

Von 1977 bis 1982 war er österreichischer Vertreter bei der ISTAP (International Swimming Trainer Assosiation for Paraplegic) und von 1997 bis 2002 Landesschwimmreferent und -trainer des StBSV

Seit 1999 war er auch Mitorganisator der Sommersportwoche in Burgau (seit 2004 Hans-Erhart-Sommersportwoche).

Sein Wirken fand in zahlreichen Ehrungen seine Anerkennung: u.a. die Ehrennadel des Verbandes der Querschnittgelähmten Österreichs, Auszeichnung des StBSV zur 50jährigen Mitgliedschaft und 2010 das Landessportehrenzeichen für besondere Verdienste in Gold.

Der steirische Behindertensport hat mit Karl Bökelberger einen großen Sportler, verdienten Trainer und Betreuer verloren. Alle, die mit ihm ein Stück des Weges gehen konnten, wird er stets in Erinnerung bleiben. Wir werden sein Bild in unseren Herzen und Gedanken weitertragen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Lieber Karl, wir danken Dir für das, was du für uns geleistet hast. So sage ich Dir im Namen aller ein letztes "Servus".

 

Herbert Rohrer, Präsident des StBSV

 

 

 

 

 

TiggerTom TT2020

 

 

Da heuer alles etwas anders ist, ich aber über den Winter eine perfekte Vorbereitung hatte, habe ich mich entschieden meine eigenen Rennen durchzuführen.

Weil es einfach sehr schade wäre diese Leistungs-Form nicht abzurufen! Es wurde damit ja auch niemand gefährdet, behindert, beeinflusst oder …

Wenn ich mich entscheide Testwettkämpfe zu machen, dann heißt es wirklich 100%. Diese Gabe besitze ich, auch ohne „echtem“ Wettkampf oder Konkurrenz, wirklich an das letzte Prozent zu gehen. Die Ergebnisse der Rennen waren, wie meine Leistungswerte schon vermuten ließen, überragend. Naja, einfach nächstes Jahr wieder einen ähnlichen Aufbau durchführen.

„Echte“ Rennen finden heuer erst wieder ab Mitte September statt, aber auch das werden nur Europacuprennen sein, denn der Weltcup und die WM wurden für 2020 leider komplett abgesagt.

Jetzt mache ich eine einwöchige Saisonpause und dann werde ich mich wieder etwas mehr dem Schwimmen und dem Rennrollstuhlfahren widmen. Ich schätze die „Me against Me“-Aktion wird im Juli wohl weiter gehen, aber eben im Triathlon.

 

 

 

 

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Heuer konnten die begehrten 18 Kg schweren bronzenen Diskuswerfer aufgrund der Corona- Schutzmaßnahmen nicht wie jedes Jahr üblich ihren zukünftigen Besitzern bei der Steirischen Sporthilfe- Galanacht übergeben werden.

So machte sich in den vergangenen Tagen der Steirische Sportlandesrat, Christopher Drexler, gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, Gernot Uhlir, auf den Weg und übergab jedem gewählten Sportler des Jahres 2020 die Trophäe persönlich.

 

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Steirische Behindertensportlerin des Jahres 2020 wurde zum zweiten Mal die Rollstuhltischtennisspielerin Heike Koller vom Grazer Versehrtensportclub. Sie wurde für ihre 4 Staatsmeistertitel im Tischtennis geehrt.

 

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Steirischer Behindertensportler des Jahres 2020 wurde zum ersten Mal der Paraclimber Angelino Zeller vom Grazer Versehrtensportclub. Er gewann als erster Österreichischer Parakletterer die Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft.

 

 

Und das sind die diesjährigen Auszeichnungen im Überblick:

 

Sportlerin des Jahres: Nicole Schmidhofer (Ski)

 

Sportler des Jahres: Vinzenz Höck (Turnen)

 

Behindertensportlerin des Jahres: Heike Koller (Tischtennis)

 

Behindertensportler des Jahres: Angelino Zeller (Paraclimbing)

 

Trainerin des Jahres: Hannah Suntinger (Turnen)

 

Trainer des Jahres: Andrej Kuzma (Basketball)

 

Mannschaft des Jahres: Kapfenberg Bulls (Basketball)

 

Special Olympics-Sportlerin des Jahres: Bettina Platzer (Bowling)

 

 

Für außergewöhnliche Leistungen wird ein Ehrengeschenk an folgende Persönlichkeiten verliehen:

 

Gabriele Dziruni (Karate)

 

Florian Moser (Radfahren)

 

 

 

Der StBSV gratuliert allen SportlerInnen herzlich zu ihren Auszeichnungen !

 

 

 

 

 

 

 

Ab 20. April: Lockerungen für Training von SpitzensportlerInnen

 

 

BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2020

Ausgegeben am 18. April 2020

Teil II

162. Verordnung:

Änderung der Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 und der Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes

162. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 und die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes geändert werden

Artikel 1
Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 geändert wird

Auf Grund von § 1 des Bundesgesetzes betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19 Maßnahmengesetz), BGBl. I Nr. 12/2020, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2020, wird verordnet:

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, BGBl. II Nr. 96/2020, zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 151/2020, wird wie folgt geändert:

1. In § 2 entfällt nach Z 23 der Punkt und es wird eine Z 24 angefügt:

„24.

Sportbetriebe zum Zweck der Nutzung nicht öffentlicher Sportstätten im Sinn des § 5 Abs. 2 der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020, in der jeweils geltenden Fassung.“

2. § 5 wird ein Abs. 7 angefügt:

„(7) § 2 Z 24 in der Fassung BGBl. II Nr. 162/2020 tritt mit 20. April 2020 in Kraft.“

Artikel 2
Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und undheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes geändert wird

Auf Grund von § 2 Z 1 des Bundesgesetzes betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Maßnahmengesetz), BGBl. I Nr. 12/2020, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2020, wird verordnet:

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020, zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 148/2020, wird wie folgt geändert:

1. § 2 wird nach Z 4 eine Z 4a eingefügt:

„4a.

zum Zweck der Nutzung nicht öffentlicher Sportstätten im Sinn des § 5 Abs. 2;“

2. § 5 lautet:

§ 5.

(1) Das Betreten von Sportstätten ist verboten.

(2) Ausgenommen vom Verbot des Abs. 1 sind Betretungen nicht öffentlicher Sportstätten

1.

durch Spitzensportlerinnen und Spitzensportler im Sinne des § 3 Z 8 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensportes, die ihre sportliche Tätigkeit beruflich ausüben, daraus Einkünfte erzielen und bereits an internationalen Wettkämpfen im Sinne des § 3 Z 5 BSFG 2017 teilgenommen haben, sowie deren Betreuerinnen bzw. Betreuer und Trainerinnen bzw. Trainer. Zwischen Spitzensportlerinnen bzw. Spitzensportlern, Betreuerinnen bzw. Betreuern und Trainerinnen bzw. Trainern ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Dabei ist darauf zu achten, dass Trainingseinheiten, sofern möglich, nicht in geschlossenen Räumlichkeiten erfolgen. Bei Trainingseinheiten in geschlossenen Räumlichkeiten hat pro Person 20 m² der Gesamtfläche der Räumlichkeit zur Verfügung zu stehen. Dies gilt auch für Gemeinschaftsräume.

2.

durch Kaderspieler, Betreuerinnen bzw. Betreuer und Trainerinnen bzw. Trainer der zwölf Vereine der höchsten Spielklasse der österreichischen Fußball-Bundesliga sowie der ÖFB-Cup-Finalisten, in Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender personeller Zusammensetzung. Zwischen Kaderspielern, Betreuerinnen bzw. Betreuern und Trainerinnen und Trainern ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Dabei ist darauf zu achten, dass Trainingseinheiten, sofern möglich, nicht in geschlossenen Räumlichkeiten erfolgen. Hinsichtlich der Trainingseinheiten in geschlossenen Räumlichkeiten, gelten die Vorschriften der Z 1.“

3. § 7 wird ein Abs. 4 angefügt:

(4) § 2 Z 4a und § 5 in der Fassung BGBl. II Nr. 162/2020 treten mit 20. April 2020 in Kraft.“

 

Anschober

 

 

 

 

 

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Corona und der Osterhase

 

Feld und Wiese liegen still,
weil niemand hier nach draußen will.
Das freut den kleinen Osterhas’!
Behutsam schnuppert schon die Nas’,
ob alles wirklich friedlich ist.
Was ist denn das für eine List?
Von nah, von fern, kein Mensch zu sehen!
Das kann der Hase nicht verstehen.
Egal, er nutzt die Gunst der Stunde
und geht schnell seine Osterrunde.
Ein Ei für dich, dann ins Versteck!
Schon ist der Hase wieder weg.
Die Menschen aber im Gebäude,
die sahen es und hatten Freude.

 

 

Der StBSV wünscht allen frohe Ostern. Bleibt alle gesund !