OneManShow DasSEINhinterdenMedaillen

 

9 österreichische Spieler ab dem 40. Lebensjahr nahmen am 4.u.5.Mai 2018 in Stainz bei der 19. Auflage des Senioren-Rollstuhltennisturniers des Verbandes für Querschnittgelähmte Österreichs (VQÖ) teil. Seit dem Ableben (2014) des Gründers dieses Turniers und ehemaligen Ehrenpräsidenten des VQÖ´s, meinem Vater Albert Wöhrer, ist es zu seinem Gedenkturnier geworden.

Leider war die Teilnehmerzahl auf Grund von einigen Absagen heuer etwas geringer.

Bereits zum 6. mal hintereinander konnte Pfundner Harald seit seinem ersten Antreten das Einzel gewinnen. Nur 2015 war er einmal nicht dabei. Im Doppel setzten sich bei einem Round Robin System Stieg Wolfgang und Mossier Thomas klar durch. (Siegerliste: siehe unten). Ein Wanderpokal und ein Preisgeld von rund 900 € wurden bei der Siegerehrung überreicht. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder mehr Teilnehmer begrüßen dürfen.

 

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Die Sieger :

Einzel:  1. Platz Harald Pfundner( Stmk), 2. Platz Tackner Peter( Stmk), 3. Platz Fritz Wolfdietrich(Stmk) und Gröblacher Wilhelm(K)

Doppel: 1. Platz Stieg Wolfgang/ Mossier Thomas, 2. Platz Pfundner Harald/ Gröblacher Wilhelm, 3 .Platz Neubauer Eduard/ Tackner Peter, 4. Platz Schuster Gerhard/ Koch Günter

 

Organisator: Mag. Michael Wöhrer

 

 

  Der Österreichische Behindertensportverband startete am 22. März gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger die „Behindertensport bewegt!-Tour“, um möglichst viele Menschen mit Behinderung für regelmäßige Bewegung und Sport zu gewinnen sowie möglichst viele Menschen für die positive Bedeutung des Behindertensports zu sensibilisieren. Am 5. Mai machte die „Behindertensport bewegt!“-Tour Station in der Klinik Judendorf-Straßengel. Zur Eröffnung durfte Gastgeber Prim. Prof. Dr. Peter GRIESHOFER, ÖBSV-Präsidentin KommR Brigitte JANK, Mag.a Doris Kampus, Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration, Ing. Josef HARB, Obmann der Steirischen Gebietskrankenkassa (STGKK) sowie Herbert ROHRER, Präsident des Steirischen Behindertensportverbandes (StBSV), begrüßen.

 

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Von links: Moderator Martin Habacher, Herbert Rohrer, Präsident des Steirischen Behindertensportverbandes, Gastgeber Prim. Prof. Dr. Peter Grieshofer, Mag.a Doris Kampus, Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration, ÖBSV-Präsidentin KommR Brigitte Jank sowie Ing. Josef Harb, Obmann der Steirischen Gebietskrankenkassa

 

„Es freut uns, dass wir heute mit unserer tollen Infrastruktur, mit all´ unseren erfahrenen und engagierten Mitarbeitern Gastgeber der Behindertensport-bewegt-Tour in der Steiermark sein dürfen. Bewegung und Sport sowie verschiedene Aktivitäten sind eine bedeutende Säule in der Rehabilitation. Für alle Menschen, ob jung, älter oder vielleicht Senioren gilt: Aktivität ist zugleich auch positive Zukunftsperspektive. Die körperliche Aktivität ist im ganzen Prozess der Rehabilitation und sonstigen Maßnahmen sehr bedeutsam, daher möchten wir in Zukunft die Zusammenarbeit mit dem Behindertensportverband vertiefen und auch die Infrastruktur vermehrt zur Verfügung stellen,“ so Prim. Prof. Dr. Peter Grieshofer, Leiter der Rehabilitationsklinik Judendorf-Straßengel, der sich seit Jahrzehnten erfolgreich für die sportwissenschaftliche Betreuung vor Ort einsetzt. „Es freut uns heute bei der 4. Station unserer Behindertensport-bewegt-Tour zu Gast in der Klinik Judendorf-Straßenegel sein zu dürfen. Unser Anliegen ist es gemeinsam mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und den Gebietskrankenkassen Menschen mit Behinderung vermehrt für mehr Bewegung und Sport zu begeistern. Außerdem möchten wir auf unserer Behindertensport-bewegt-Tour in der Steiermark auch auf die Vielfalt der regionalen Bewegungs- und Sportangebote verstärkt hinweisen und aufmerksam machen,“ so KommR Brigitte Jank, ÖBSV-Präsidentin, in ihren Begrüßungsworten. „Wir wollen aber auch informieren. Ich danke schon jetzt unserem Herbert Rohrer, Präsident des StBSV, dass er heute die Möglichkeit nutzt, allen Interessierten Wissenswertes über den Behindertensport in Österreich und in der Steiermark zu vermitteln.“ „Menschen mit Behinderung haben die gleichen Bedürfnisse wie wir alle – sie wollen leben, feiern, arbeiten, und auch Sport treiben. Wir müssen es schaffen vermehrt den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die Menschen mit Behinderung zu unterstützen, ihre vielen Fähigkeiten zu zeigen,“ so Mag.a Doris Kampus, Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration. Auch Ing. Josef Harb, Obmann der Steirischen Gebietskrankenkasse (StGKK) unterstrich die positive Bedeutung von Bewegung und Sport. „Bewegung ist die Gesundheit des 21. Jahrhunderts, ein Spruch, der nicht von mir ist, der aber mein Motto, meinen Ansatz der verstärkten Prävention sehr gut wiedergibt. Helfen wir den Menschen vermehrt gesund zu bleiben oder die Gesundheit zu erhalten. Helfen wir auch den Menschen mit Behinderung im Sinne einer gelebten Inklusion und Prävention sich zu bewegen und Freude am Sport zu erleben.“ „Das Angebot des Herrn Primarius, hier in der Klinik Judendorf-Straßengel eine Bühne zu bekommen und vermehrt Fußfassen zu dürfen, ist für uns ein Segen und eine Ehre,“ so Herbert Rohrer, Präsident des Steirischen Behindertensportverbandes (StBSV). „Als Mitbegründer des Österreichischen Behindertensportverbandes in den 1950er Jahren ist der Steirische Behindertensportverband stolz, dass er ein sehr breites Bewegungs- und Sportangebot in allen sechs Behinderungsgruppen anbieten kann. Besonders für den Jugend- und Breitensport sind wir dankbar, dass wir mit der heutigen Veranstaltung die Chance bekommen, Neues entwickeln zu können sowie auch weitere Menschen mit Behinderung für den Behindertensport zu begeistern.“

 

 

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Am 05. Mai 2018 findet unter dem Motto " Behindertensport bewegt  " in der Klinik Judendorf- Straßengel der Behindertensporttag Steiermark statt.

Beginn dieser Aktion des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und des Österreichischen Behindertensportverbandes ist 13 Uhr.

Wer an diesem Tag Zeit und Lust hat bitte einfach vorbeischauen. Diese Tour trägt auch für die Zukunft des Behindertensports in Österreich bei.

 

Zur Eröffnung kommen die Präsidentin des ÖBSV KommR Brigitte JANK und Obmann der STGKK - Ing. Josef HARB sowie der Gastgeber Prim. Prof. Dr. Peter GRIESHOFER und Präsident des Steirischen BSV Herbert ROHRER. Moderiert wird die Zeremonie von Martin HABACHER. Mag. Michael WENZEL macht für den ÖBSV die Pressearbeit, Fotos macht Sergiu BORCUTA und unser Generalsekretär Mag. Matthias BOGNER wird ebenfalls vor Ort sein.

 

Das Programm :

BEHINDERTENSPORTTAG / Klinik Judendorf-Straßengel / 5. Mai 2018 / Judendorf-Straßengel

     

Theorieteil

Zeit

Inhalt

Location

13:00

Eröffnung

OG 15 - Turnsaal

13:30 - 14:10

Bewegung und Sport für Menschen und Jugend mit Behinderung (Herbert ROHRER)

OG 15 - Turnsaal

14:30 - 15:00

Sportangebote des ÖBSV (Herbert ROHRER)

OG 15 - Turnsaal

     

Bewegungs- und Sportangebot

13:30 - 15:30

Sportprogramm 1 – Mobilitätsparcours (Doris FRITZ und Günther GRITSCH)

OG 16 - Turnsaal

Sportprogramm 2 – Tischtennis (Herbert SIDAK)

KG 04 - SpoWi-Raum

Sportprogramm 3 – Fußball (Valentin MÜLLER)

Fun-Court

Sportprogramm 4 - Race Runner (Max KNÖBL)

Outdoors - MiniGolf Anlage

Sportprogramm 5 - Mini-Golf (Katharina BIBEL)

Outdoors - MiniGolf Anlage

15:30 - 16:00

Demosportvorführung - E-Rolli Fußball

Mitarbeiterparkplatz

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Montagabend, den 23. April 2018 lud der Steirische Sportlandesrat Anton Lang in die Aula der Alten Universität in Graz die erfolgreichen Steirischen Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2017 für die Verleihung der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrenzeichen ein.

 

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Wie jedes Jahr war auch der Steirische Behindertensportverband, vertreten durch den Präsidenten Herbert Rohren, mit zahlreichen zu ehrenden Athletinnen und Athleten bei dieser Veranstaltung dabei.

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 Der StBSV gratuliert allen SportlerInnen herzlich zu ihren Auszeichnungen.

 

 

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 Am 21.04.2018 bis 22.04.2018 fand der 6. Verola Paracycling Cup in Verolanuova in der Nähe des Gardasees statt. Der Cup wird von der UCI ausgerichtet und war dementsprechend professionell organisiert. Die Gesamtwertung wurde aus dem Zeitfahren über 8 km am Samstag und dem Straßenrennen über 55 km am Sonntag ermittelt. Beim Zeitfahren konnte ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h den 3. Platz erreichen. Beim Straßenrennen fuhren wir 8 Runden über den sehr anspruchsvollen und kurvenreichen Kurs, der auch durch die Innenstadt von Verolanuova führte. Hier konnte ich nach einem spannenden Zielsprint den 4. Platz erringen. Aus diesen Platzierungen ergab sich für mich der 3. Gesamtrang in meiner Klasse. Somit konnte ich nach 18 Jahren Rennpause wieder einmal bei einem Europacup Rennen bei der sehr schön gestalteten Siegerehrung teilnehmen.

Auch mein Rad Kollege Andreas Zirkel aus Graz war sehr erfolgreich, er verpasste nur knapp den 3. Platz und konnte bei sehr starke Konkurrenz den 4. Gesamtrang in seiner Klasse einfahren. Auch ein Sturz kurz vor dem Rennen konnte ihn nicht bremsen.

 

Bericht und Foto: Thomas Schmid

 

 

 

 1. Schnupperlehrgang für Blinden- und Sehbehinderten-Tennis im „Paradies“

 

Sehbehinderte Spielerin holt zum Aufschlag aus tennis

 


  Am 21.04.2018 wurde dieser außergewöhnliche Schnupperlehrgang im Hotel Paradies ausgetragen! Es war ein voller Erfolg, der den Organisatoren und Helfer rund um Linda Kanzler ein Strahlen ins Gesicht gezaubert hat!
Auch mit Seheinschränkung kann man Tennis spielen- das wurde eindrucksvoll bewiesen! Sehende, sehbehinderte und blinde Spielerinnen und Spieler konnten mitmachen. Gespielt wurde auf einem verkleinerten Feld, mit einem rasselnden Ball und Linien, die mit den Füßen fühlbar sind. Außergewöhnlich, dynamisch und inklusiv – das ist Blindentennis!
„Wir waren überwältigt, dass sich so viele Teilnehmer und auch Helfer gemeldet haben! Das war sicher nicht der letzte Schnupperlehrgang und vielleicht gibt es bald sogar ein Turnier!“, so eine motivierte Linda Kanzler, die Hauptorganisatorin des Lehrgangs.
Auch Sylvia Baumhackl, die neue Managerin des „Hotel Paradies“ war begeistert: „Ich ziehe meinen Hut vor allen Teilnehmern, Helfern und dem Organisationsteam! Unpackbar was hier im „Paradies“ auf die Beine gestellt wurde und mit wie viel Enthusiasmus und Freude alle dabei waren. Besonders gerührt war ich auch über mein Geschenk, das ich bekommen habe: Ein Namensschild mit meinem Namen in Blindenschrift! Das bekommt einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch“

 

 

Sieg in neuem österreichischen Rekord (29min52sec)

 

TT LinzHalbMarathon 2018

 

Da wir in Österreich sehr wenig Handbikerennen haben, konnte ich mir den Linz Halb-Marathon nicht entgehen lassen, vor allem auch weil mit 14°C super Wetterbedingungen herrschten.

Wie geplant habe ich zwar die Tage davor noch hart trainiert, war aber trotzdem sehr gut drauf. Am Start übertrieb ich es mit dem Startsprint fast etwas, da ich gleich nach 500Meter alleine an der Spitze war. Ich wollte aber kein reines Einzelzeitfahren machen, so habe ich kurz rausgenommen und als Walter Ablinger bei mir war, ging es voll weiter.

Mein Ziel war es sehr druckvoll zu fahren und zwischendurch 4mal einen ca. 45 Sekunden langen Zwischensprint einzulegen, um das ganz noch etwas fordernder zu machen und als Trainingseffekt.

Beim dritten Zwischensprint, bei Kilometer 9, konnte ich dann doch ein größeres Loch auf Walter aufreißen und entschloss mich dann durchzuziehen. Dann war es wieder ein druckvolles Einzelzeitfahren beim dem ich mir noch einen Zwischensprint gegönnte. Es war aber wirklich „all out“ und die Zwischensprints haben es noch mal richtig „angenehm“ gemacht.

Unter 30min auf den Halb-Marathon ist bei der, vor allem auf der zweiten Hälfte, sehr verwinkelten Strecke in Linz eine echte Top-Leistung.

Walter Ablinger kam in 31min26sec als zweiter ins Ziel und das Podium vervollständigte Florian Brungraber in 33min10sec.

Ich brauche jetzt nicht anfangen tief zu stapeln, die Form ist sehr gut!

Jedenfalls kann ich mir vom Training her nichts vorwerfen. Auch wenn nicht alles im Training so geklappt hat wie geplant und wie ich es mir vorgestellt habe, passt das Resultat erstmals sehr gut.

 

Nächstes Wochenende geht es zum UCI Europacuprennen in Brescia ITA. Dort werde ich schon auf einige andere Top-Leute treffen.

Die komplette Weltelite der Handbiker wird mir dann beim UCI Weltcup im belgischen Ostende, ab dem 03.Mai, endgültig zeigen, wie gut sie trainiert haben.

 

Bericht : Tiggertom

 

 

 

Schöne Erfolge der Steirischen TeilnehmerInnen bei den heurigen Staatsmeisterschaften im Behindertentischtennis, die am 14. und 15. April 2018 in Kufstein in Tirol stattfanden.

 

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                                             Von links: Heike Koller, Michaela Rautz, Magdalena Wagner, Merlin Hirner

 

So konnte Michi Rautz (GVSC) alle ihre vier Titel vom letzen Jahr verteidigen.

 

Heike Koller (GVSC) holte zwei Titel und einen 2. Platz. Gleich bei ihrem ersten Antreten gewann die 18. Jährige Magdalene Wagner(GVSC) mit Michi Rautz den Österreichischen Staatsmeistertitel im Damendoppel und den 2. Platz in der offenen Klasse.

 

Im Mixed Doppel der Rollstuhlspieler gewann Merlin Hirner(GVSC) nach sehenswerten und spannenden Spielen gemeinsam mit Heike Koller diesen Bewerb und wurde erstmals Österreichischer Meister. In der Klasse 3 erreichte er den 3. Platz.

 

 

Der STBSV gratuliert herzlich zu diesen schönen Erfolgen !

 

 

Am 21. April 2018 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr wird der 1. Schnupperlehrgang für Blinden- und Sehbehinderten-Tennis in Graz (Hotel Paradies) stattfinden. Und dafür benötigen wir DRINGEND viele HELFERINNEN und HELFER

Vorkenntnisse im Tennis sind nicht nötig, aber von Vorteil!

 

Was sollte eine Helferin / ein Helfer mitbringen:

- Freude im Umgang mit Menschen

- Keine Berührungsängste

- Einen Blick für Bewegungsabläufe (um die Bewegungen der blinden und sehbehinderten Sportlerinnen und Sportler analysieren und korrigieren zu können ð die Bewegungen werden im Vorhinein mehrmals vorgezeigt und erklärt)

- Zeit von 9:30 bis 19:00 Uhr

 

Sie möchten gerne helfen, trauen es sich aber nicht ganz zu?!?

Kommen Sie am Mittwoch (4.4.2018 oder 11.4.2018) in die ASKÖ-Halle (linker Eingang, über der Kegelbahn) in Eggenberg! Dort können Sie ab 18:15 Uhr blinde und sehbehinderte Sportler kennenlernen und einen Überblick über die Aufgaben der Helferinnen und Helfer beim Workshop erhalten!

 

Organisatorische und sportliche Leitung:

Linda Kanzler, BSc – für Rückfragen erreichbar unter: +436643763998

sowie blindentennis-graz@gmx.at

Mag. Ingrid Kanzler

 

Blinden- und Sehbehinderten-Tennis

Auch mit Seheinschränkung kann man Tennis spielen! Sehende, sehbehinderte und blinde Spielerinnen und Spieler können mitmachen. Gespielt wird auf einem verkleinerten Feld, mit einem rasselnden Ball und Linien, die mit den Füßen fühlbar sind. Außergewöhnlich, dynamisch und inklusiv – das ist Blindentennis!

Blindentennis wurde 1984 in Japan vom blinden Studenten Miyoshi Takei erfunden. Als ersten Schritt entwickelte er einen Tennisball, der Geräusche produziert, wenn er auftrumpft und geschlagen wird. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, musste der Ball außerdem weicher sein, als ein regulärer Tennisball. Der erste Blindentennisball war ein, für das Tennistraining mit Kindern oft angewandter, etwas größerer, Soft-Tennisball, der in der Mitte aufgeschnitten und mit einem klingelnden Tischtennisball versehen wurde. Diese Idee wurde weiterentwickelt und noch heute werden die speziellen Blindentennis-bälle in Japan hergestellt.

 

Kurzübersicht Programm

9:00 - 9:30 Uhr: Eintreffen der Helfer, Umziehen, kurze Einschulung

09:30 - 10:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer und umziehen in der Umkleidekabine

10:00: Begrüßung, Einstiegsimpulse

Anschließend:

- gemeinsames Aufwärmen

- Übungen fürs Ballgefühl

- „Tennisballett“ (Erlernen der ersten Bewegungsabläufe)

- Training der Vorhand

- Training des Aufschlags

12:30 - 13:45 Uhr: Mittagspause mit Mittagessen

Ab 14:00 Uhr:

- Training der bereits erlernten Bewegungen mit Schläger und Ball

- „Tennisballett“ (Erlernen weiterer Bewegungsabläufe)

- Festigen der erlernten Bewegungsabläufe

17:30 - 18:45 Uhr: freundschaftliches Turnier für diejenigen, die es versuchen möchten

18:45 - 19:00 Uhr: Abbauen

 

Wir freuen uns auf spannende, sportliche Begegnungen beim 1. Blinden- und Sehbehinderten-Tennis Schnupperlehrgang in Graz.

 

 

 

Alles Gute, nur das Beste,
gerade jetzt zum Osterfeste!
Möge es vor allen Dingen:
Freude und Entspannung bringen!

 

Osterfeuer

 

Der StBSV wünscht allen schöne Ostern.

 

 

 

 Bewegung und Sport haben für jeden Menschen eine gesundheitliche Bedeutung. Für Menschen mit Behinderung kommt noch ein Mehrwert hinzu: die Steigerung der allgemeinen und speziell auch der sozialen Lebensqualität. Rund 20 Prozent aller Österreicher haben eine ausgewiesene Behinderung. Mit dem Projekt „Behindertensport bewegt!“ unterstützt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger in Kooperation mit dem Österreichischen Behindertensportverband eine Tour durch ganz Österreich mit entsprechenden Bewegungs- und Informationstagen. Los geht es mit dem ersten Termin am 22. März, den Para School Games in Wien.

  Der Österreichische Behindertensportverband startet am 22. März gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ein Kooperationsprojekt, um möglichst viele Menschen mit Behinderung für regelmäßige Bewegung und Sport zu gewinnen sowie möglichst viele Menschen für die positive Bedeutung des Behindertensports zu sensibilisieren. „Behindertensport bewegt!“ wurde heute von KR Brigitte Jank, ÖBSV-Präsidentin, und Dr. Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger im Beisein des Behindertensportlers und Leichtathleten Alexander Pototschnig präsentiert. „Behindertensport bewegt!“ mit seinen Bewegungs- und Informationstagen für Menschen mit Behinderung in ganz Österreich hat immer eine duale Ausrichtung. Trainer und Fachleute informieren in Theorieeinheiten über die Wichtigkeit von Bewegung und Sport besonders bei behinderten Menschen als auch über aktuelle Angebote in den Bundesländern. In Praxiseinheiten können dann regionalspezifische Sportangebote in Mitmachstationen auch gleich ausprobiert werden.
Die Behindertensport bewegt-Tour und die ersten Termine: Wien, 22. März: Para School Games (Sporthalle Hopsagasse, ) – mit dabei auch Andreas Vevera (Rollstuhl-Tischtennis), Sabine Weber-Treiber (Schwimmen), Nico Langmann (Rollstuhl-Tennis);
Kärnten, 14. April: Blindensport bewegt! (Sportpark Klagenfurt – Wörthersee Stadion); Oberösterreich: 25.-27. April: INTEGRA – Sportzone (Wels, Messezentrum); Steiermark, 5. Mai: Behindertensporttag (Rehazentrum Judendorf-Straßengel); Burgenland, 30. Mai: Behindertensporttag (Landessportzentrum VIVA Steinbrunn); Vorarlberg, 5. Juli: Behindertensporttag (Sacre Coeur Riedenburg/Bregenz).

 

KR Brigitte Jank: "Informations- und Bewegungstage in Theorie und Praxis"

„Es freut uns, dass wir im Jubiläumsjahr „60 Jahre Österreichischer Behindertensportverband“ gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger das österreichweite Projekt "Behindertensport bewegt!" umsetzen können. In allen Bundesländern werden wir für Menschen mit Behinderung – ob jung oder alt, ob aktiv oder noch nicht aktiv – und für alle am Thema interessierten Personen sogenannte Bewegungs- und Informationstage in Theorie und Praxis anbieten. Wir wollen sensibilisieren und weiterbilden und durch praktische Beispiele zeigen, wie wertvoll und vielfältig das Sportangebot für Menschen mit Behinderung ist“, so KR Brigitte Jank, ÖBSV-Präsidentin, „Anderseits ist es von großer Bedeutung, den ÖBSV bei Politik, Stakeholdern und sonstigen wichtigen Einrichtungen als kompetent und professionell agierenden Gesundheitsdienstleister zu etablieren und daher auch als unterstützungswürdigen Kooperationspartner darzustellen.“

 

Dr. Alexander Biach: "Sport überwindet Grenzen"

„Bewegung und Sport kann viel zur Gesundheit beitragen. Gemeinsamer Sport vermag auch Grenzen zu überwinden und Menschen mit besonderen Bedürfnissen in die Gesellschaft zu integrieren. Rund 20 Prozent aller Österreicher haben eine ausgewiesene Behinderung. Uns als Sozialversicherung ist es ein wichtiges Anliegen, diese 1,7 Millionen Menschen dabei zu unterstützen, Sportangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, in Anspruch zu nehmen. Der Österreichische Behindertensportverband ist auf dem Weg zu diesem Ziel der ideale Partner. Im Rahmen des Projekts „Behindertensport bewegt!“ möchten wir gemeinsam aufzeigen, was mit Bewegung Positives bewirkt werden kann. Und nicht zu vergessen: Bewegung hat neben den gesundheitswirksamen Effekten auch positive soziale Auswirkungen“, betont Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

 

Alexander Pototschnig (Leichtathlet): „Menschen einfach abholen und mitnehmen zu Bewegung und Sport“

„Man kann mit Bewegung und Sport unzählige schöne Momente erleben. Es gibt viele Möglichkeiten, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zu Bewegung und Sport zu motivieren. Die einfachste ist, sie persönlich abzuholen und zu Bewegung und Sport mitzunehmen“, so Alexander Pototschnig, der ohne rechten Unterarm geboren wurde. Pototschnig, auch ÖBSV-Nachwuchssportler 2016, gewann 2017 nicht nur die Silbermedaille im 200 Meter-Lauf und je eine Bronzemedaille über 400 Meter sowie im 100 Meter-Sprint bei den Para-Junioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in der Schweiz, sondern lief auch bei der Leichtathletik-WM in London persönliche Bestzeit im Finallauf über 200 Meter und 400 Meter. „Ich selbst habe seit meiner Kindheit Sport betrieben, wobei ich in den letzten Jahren nun meiner Leidenschaft dem Laufsport nachgehe.“

 

Sportminister Heinz-Christian-Strache: „Wertvolle Unterstützung für ein gleichberechtigtes Zusammenleben innerhalb unserer Gesellschaft“

"Sport ist ein Faktor in unserer Gesellschaft, der über seine Bedeutung als "wichtigste Nebensache" der Welt weit hinausreicht. Bewegung und Sport kennen kein Handicap, Bewegung und Sport bedeuten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Selbstverwirklichung, Persönlichkeit und Gemeinsamkeit. In diesem Sinne sind Projekte wie das vorgestellte wertvolle Unterstützung für ein gleichberechtigtes Zusammenleben innerhalb unserer Gesellschaft", so Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache in seinem Grußwort.

 

BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer: „Eine Behinderung soll niemand hindern, aktiv zu sein.“

„Generell ist es enorm wichtig, Bewusstsein für die Bedeutung von Bewegung und Sport in der Bevölkerung zu schaffen. Dies gilt natürlich auch für Menschen mit Behinderung; denn eine Behinderung soll niemanden hindern, aktiv zu sein. Daher begrüße ich solch tolle Projekte wie ‚Behindertensport bewegt‘, das österreichweit angeboten wird und so die Menschen abholt. Die Zusammenarbeit der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche wie Bildung, Gesundheit und Sport ist bei diesem Projekt besonders wertvoll", betont BM a.D. Rudolf Hundstorfer, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO), in seinem Grußwort.

 

Mission und gesellschaftliche Aufgaben des ÖBSV

Der Österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) ist der kompetente Komplett-Sportanbieter und die Sportinteressensvertretung und Serviceeinrichtung für Menschen mit Behinderung. Er ermöglicht mit seinem Programm sportliche Bewegung, bietet fachgerechte Betreuung, schult Betreuerinnen und Betreuer organisiert Trainingskurse und Wettkämpfe und hilft bei der Anschaffung von individuellen Sportgeräten. Der ÖBSV bildet in Österreich die wichtige Plattform für notwendigen Erfahrungsaustausch von Menschen mit Behinderung für alle Alters- und Leistungsgruppen. „Es ist Ziel des ÖBSV, möglichst viele Menschen mit Beeinträchtigung für das Thema Bewegung und Sport zu begeistern und sie in diesem Sinne zu aktivieren, handlungskompetent anzuweisen und in ihren Bemühungen zu unterstützen“, so Präsidentin Brigitte Jank.

 

Mag. Andrea Scherney, ÖBSV-Sportdirektorin: „Möglichkeit der verstärkten öffentlichen Wahrnehmung des Behindertensports“

„Die Aktion Behindertensport bewegt ist für uns alle eine gute Möglichkeit den Behindertensport einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Das Ziel muss sein, durch theoretische und aktive Einheiten vermehrt Neugierde zu wecken, und zu zeigen, dass Bewegung und Sport die eigene Lebensqualität immens steigert. Im Großen und Ganzen eine Win-Win-Situation für alle“, so Mag. Andrea Scherney, Sportdirektorin des Österreichischen Behindertensportverbandes.

 

Breites Angebot an Aus- und Fortbildung, Kurse und Sportwochen

Nur mit geschulten Betreuerinnen und Betreuern kann wichtige, behindertenspezifische Anleitung im Sport bereitgestellt werden. Seit Beginn der Übungsleiter-Ausbildungen im Jahr 2004 fanden bis Ende 2017 21 Basismodule an denen 315 Personen teilgenommen haben und 33 Sportmodule mit 218 Teilnehmerinnen statt. Insgesamt wurden bisher 153 ÖBSV-Übungsleiterzertifikate ausgegeben. Sportmodule gab es u.a. mit den Themen Schwimmen, Powerchair Football, Rollstuhltanz, Sehbehindertenfußball, Tischtennis und Mentalbehindertensport. Die Lehrgänge zur Ausbildung von Instruktorinnen für Behindertensport mit Schwerpunkt Mentalbehindertensport oder Körper- und Sinnesbehinderungen wurden in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Unterrichtsministerium und der Bundessportakademie (BSPA) zu einem neuen Instruktorinnen-Kurs (IK) Behindertensport zusammengezogen. Die Inhalte sind weniger auf einzelne Sportarten ausgelegt, sondern fokussieren auf die z.B. Trainierbarkeit, Leistungsfähigkeit, Regenerationsfähigkeit von Sportlerinnen mit Behinderung. Die staatliche Instruktorinnen-Ausbildung wird derzeit im Behindertensport und im Behindertenskilauf angeboten. Neben der großen traditionellen Behindertensportwoche in Schielleiten bietet der ÖBSV auch zahlreiche Sportkurse, Trainingslager, Sportwochen, die von den einzelnen Kompetenzgremien (KG) und Sportarten organisiert werden, an. KG-AR (Amputierten- und Rollstuhlsport) kooperiert seit 2016 mit dem VQÖ (Verband der Querschnittgelähmten Österreichs) und seinen Frühjahrs- und Herbstsportwochen. Durch die vielen einzelnen Sportarten wie u.a. Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Rugby, Rollstuhl-Tennis, Rollstuhl-Tanzen, gab es z.B. auch 2017 über 150 Aktivitäten (z.B.: KG-B (Blindensport) mit Multisportwoche in Obertraun; KG-C (Cerebralparetikersport) mit Wintersport- und Abenteuersportwochen). s2016 kam erstmals durch das KG-M (Mentalbehindertensport) eine Sommerkaderwoche im BSFZ Maria Alm zur Austragung.

 

Leistungs- und Spitzensport – Management auf höchstem Niveau

Der ÖBSV mit seinen Landesverbänden und Vereinen, Kompetenz-Gremien und Referaten organisiert im Bereich des Leistungssports jährlich über 150 Sportveranstaltungen: darunter Nationale Meisterschaften wie Österreichische Staatsmeisterschaften, Österreichische Meisterschaften, Österreichische B-Meisterschaften oder Landesmeisterschaften, Turniere sowie Sportwochen und Trainingskurse - für den Breiten- und Wettkampfsport. Mit diesen rund 70 Staats- und Landesmeisterschaften, 20 Cup- und Ranglistenturniere, rund 10 Gehörlosen-Sportveranstaltungen sowie zahlreiche behindertenspezifische Schwerpunktkurswochen und sportartspezifische Kurstage in ca. 25 Sportarten bietet der ÖBSV seinen Sportlerinnen und Funktionärinnen ein breites Betätigungsfeld in den Bereichen Sportausübung und Kursangebote. Im Bereich des Spitzensports entsandte im Jahr 2017 der Österreichische Behindertensportverband sowie der Österreichische Gehörlosensportverband 65 Athletinnen und Athleten mit Behinderung zu 13 Weltmeisterschaften (auch eine Junioren-WM), 3 Europameisterschaften, zu Welt- und Europacupveranstaltungen sowie zum World Team Cup Rollstuhl-Tennis in den verschiedensten Sportarten. So u.a. Leichtathletik, Rollstuhl-Fechten, Rollstuhl-Tanzen, Schwimmen, Ski/alpin, Ski/nordisch und Ski/ Snowboard sowie Tischtennis.

 

Mit sportlichen Grüßen
Michael Wenzel