Schöne Erfolge der Steirischen TeilnehmerInnen bei den heurigen Staatsmeisterschaften im Behindertentischtennis, die am 14. und 15. April 2018 in Kufstein in Tirol stattfanden.

 

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                                             Von links: Heike Koller, Michaela Rautz, Magdalena Wagner, Merlin Hirner

 

So konnte Michi Rautz (GVSC) alle ihre vier Titel vom letzen Jahr verteidigen.

 

Heike Koller (GVSC) holte zwei Titel und einen 2. Platz. Gleich bei ihrem ersten Antreten gewann die 18. Jährige Magdalene Wagner(GVSC) mit Michi Rautz den Österreichischen Staatsmeistertitel im Damendoppel und den 2. Platz in der offenen Klasse.

 

Im Mixed Doppel der Rollstuhlspieler gewann Merlin Hirner(GVSC) nach sehenswerten und spannenden Spielen gemeinsam mit Heike Koller diesen Bewerb und wurde erstmals Österreichischer Meister. In der Klasse 3 erreichte er den 3. Platz.

 

 

Der STBSV gratuliert herzlich zu diesen schönen Erfolgen !

 

 

Am 21. April 2018 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr wird der 1. Schnupperlehrgang für Blinden- und Sehbehinderten-Tennis in Graz (Hotel Paradies) stattfinden. Und dafür benötigen wir DRINGEND viele HELFERINNEN und HELFER

Vorkenntnisse im Tennis sind nicht nötig, aber von Vorteil!

 

Was sollte eine Helferin / ein Helfer mitbringen:

- Freude im Umgang mit Menschen

- Keine Berührungsängste

- Einen Blick für Bewegungsabläufe (um die Bewegungen der blinden und sehbehinderten Sportlerinnen und Sportler analysieren und korrigieren zu können ð die Bewegungen werden im Vorhinein mehrmals vorgezeigt und erklärt)

- Zeit von 9:30 bis 19:00 Uhr

 

Sie möchten gerne helfen, trauen es sich aber nicht ganz zu?!?

Kommen Sie am Mittwoch (4.4.2018 oder 11.4.2018) in die ASKÖ-Halle (linker Eingang, über der Kegelbahn) in Eggenberg! Dort können Sie ab 18:15 Uhr blinde und sehbehinderte Sportler kennenlernen und einen Überblick über die Aufgaben der Helferinnen und Helfer beim Workshop erhalten!

 

Organisatorische und sportliche Leitung:

Linda Kanzler, BSc – für Rückfragen erreichbar unter: +436643763998

sowie blindentennis-graz@gmx.at

Mag. Ingrid Kanzler

 

Blinden- und Sehbehinderten-Tennis

Auch mit Seheinschränkung kann man Tennis spielen! Sehende, sehbehinderte und blinde Spielerinnen und Spieler können mitmachen. Gespielt wird auf einem verkleinerten Feld, mit einem rasselnden Ball und Linien, die mit den Füßen fühlbar sind. Außergewöhnlich, dynamisch und inklusiv – das ist Blindentennis!

Blindentennis wurde 1984 in Japan vom blinden Studenten Miyoshi Takei erfunden. Als ersten Schritt entwickelte er einen Tennisball, der Geräusche produziert, wenn er auftrumpft und geschlagen wird. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, musste der Ball außerdem weicher sein, als ein regulärer Tennisball. Der erste Blindentennisball war ein, für das Tennistraining mit Kindern oft angewandter, etwas größerer, Soft-Tennisball, der in der Mitte aufgeschnitten und mit einem klingelnden Tischtennisball versehen wurde. Diese Idee wurde weiterentwickelt und noch heute werden die speziellen Blindentennis-bälle in Japan hergestellt.

 

Kurzübersicht Programm

9:00 - 9:30 Uhr: Eintreffen der Helfer, Umziehen, kurze Einschulung

09:30 - 10:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer und umziehen in der Umkleidekabine

10:00: Begrüßung, Einstiegsimpulse

Anschließend:

- gemeinsames Aufwärmen

- Übungen fürs Ballgefühl

- „Tennisballett“ (Erlernen der ersten Bewegungsabläufe)

- Training der Vorhand

- Training des Aufschlags

12:30 - 13:45 Uhr: Mittagspause mit Mittagessen

Ab 14:00 Uhr:

- Training der bereits erlernten Bewegungen mit Schläger und Ball

- „Tennisballett“ (Erlernen weiterer Bewegungsabläufe)

- Festigen der erlernten Bewegungsabläufe

17:30 - 18:45 Uhr: freundschaftliches Turnier für diejenigen, die es versuchen möchten

18:45 - 19:00 Uhr: Abbauen

 

Wir freuen uns auf spannende, sportliche Begegnungen beim 1. Blinden- und Sehbehinderten-Tennis Schnupperlehrgang in Graz.

 

 

 

Alles Gute, nur das Beste,
gerade jetzt zum Osterfeste!
Möge es vor allen Dingen:
Freude und Entspannung bringen!

 

Osterfeuer

 

Der StBSV wünscht allen schöne Ostern.

 

 

 

 Bewegung und Sport haben für jeden Menschen eine gesundheitliche Bedeutung. Für Menschen mit Behinderung kommt noch ein Mehrwert hinzu: die Steigerung der allgemeinen und speziell auch der sozialen Lebensqualität. Rund 20 Prozent aller Österreicher haben eine ausgewiesene Behinderung. Mit dem Projekt „Behindertensport bewegt!“ unterstützt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger in Kooperation mit dem Österreichischen Behindertensportverband eine Tour durch ganz Österreich mit entsprechenden Bewegungs- und Informationstagen. Los geht es mit dem ersten Termin am 22. März, den Para School Games in Wien.

  Der Österreichische Behindertensportverband startet am 22. März gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ein Kooperationsprojekt, um möglichst viele Menschen mit Behinderung für regelmäßige Bewegung und Sport zu gewinnen sowie möglichst viele Menschen für die positive Bedeutung des Behindertensports zu sensibilisieren. „Behindertensport bewegt!“ wurde heute von KR Brigitte Jank, ÖBSV-Präsidentin, und Dr. Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger im Beisein des Behindertensportlers und Leichtathleten Alexander Pototschnig präsentiert. „Behindertensport bewegt!“ mit seinen Bewegungs- und Informationstagen für Menschen mit Behinderung in ganz Österreich hat immer eine duale Ausrichtung. Trainer und Fachleute informieren in Theorieeinheiten über die Wichtigkeit von Bewegung und Sport besonders bei behinderten Menschen als auch über aktuelle Angebote in den Bundesländern. In Praxiseinheiten können dann regionalspezifische Sportangebote in Mitmachstationen auch gleich ausprobiert werden.
Die Behindertensport bewegt-Tour und die ersten Termine: Wien, 22. März: Para School Games (Sporthalle Hopsagasse, ) – mit dabei auch Andreas Vevera (Rollstuhl-Tischtennis), Sabine Weber-Treiber (Schwimmen), Nico Langmann (Rollstuhl-Tennis);
Kärnten, 14. April: Blindensport bewegt! (Sportpark Klagenfurt – Wörthersee Stadion); Oberösterreich: 25.-27. April: INTEGRA – Sportzone (Wels, Messezentrum); Steiermark, 5. Mai: Behindertensporttag (Rehazentrum Judendorf-Straßengel); Burgenland, 30. Mai: Behindertensporttag (Landessportzentrum VIVA Steinbrunn); Vorarlberg, 5. Juli: Behindertensporttag (Sacre Coeur Riedenburg/Bregenz).

 

KR Brigitte Jank: "Informations- und Bewegungstage in Theorie und Praxis"

„Es freut uns, dass wir im Jubiläumsjahr „60 Jahre Österreichischer Behindertensportverband“ gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger das österreichweite Projekt "Behindertensport bewegt!" umsetzen können. In allen Bundesländern werden wir für Menschen mit Behinderung – ob jung oder alt, ob aktiv oder noch nicht aktiv – und für alle am Thema interessierten Personen sogenannte Bewegungs- und Informationstage in Theorie und Praxis anbieten. Wir wollen sensibilisieren und weiterbilden und durch praktische Beispiele zeigen, wie wertvoll und vielfältig das Sportangebot für Menschen mit Behinderung ist“, so KR Brigitte Jank, ÖBSV-Präsidentin, „Anderseits ist es von großer Bedeutung, den ÖBSV bei Politik, Stakeholdern und sonstigen wichtigen Einrichtungen als kompetent und professionell agierenden Gesundheitsdienstleister zu etablieren und daher auch als unterstützungswürdigen Kooperationspartner darzustellen.“

 

Dr. Alexander Biach: "Sport überwindet Grenzen"

„Bewegung und Sport kann viel zur Gesundheit beitragen. Gemeinsamer Sport vermag auch Grenzen zu überwinden und Menschen mit besonderen Bedürfnissen in die Gesellschaft zu integrieren. Rund 20 Prozent aller Österreicher haben eine ausgewiesene Behinderung. Uns als Sozialversicherung ist es ein wichtiges Anliegen, diese 1,7 Millionen Menschen dabei zu unterstützen, Sportangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, in Anspruch zu nehmen. Der Österreichische Behindertensportverband ist auf dem Weg zu diesem Ziel der ideale Partner. Im Rahmen des Projekts „Behindertensport bewegt!“ möchten wir gemeinsam aufzeigen, was mit Bewegung Positives bewirkt werden kann. Und nicht zu vergessen: Bewegung hat neben den gesundheitswirksamen Effekten auch positive soziale Auswirkungen“, betont Alexander Biach, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

 

Alexander Pototschnig (Leichtathlet): „Menschen einfach abholen und mitnehmen zu Bewegung und Sport“

„Man kann mit Bewegung und Sport unzählige schöne Momente erleben. Es gibt viele Möglichkeiten, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zu Bewegung und Sport zu motivieren. Die einfachste ist, sie persönlich abzuholen und zu Bewegung und Sport mitzunehmen“, so Alexander Pototschnig, der ohne rechten Unterarm geboren wurde. Pototschnig, auch ÖBSV-Nachwuchssportler 2016, gewann 2017 nicht nur die Silbermedaille im 200 Meter-Lauf und je eine Bronzemedaille über 400 Meter sowie im 100 Meter-Sprint bei den Para-Junioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in der Schweiz, sondern lief auch bei der Leichtathletik-WM in London persönliche Bestzeit im Finallauf über 200 Meter und 400 Meter. „Ich selbst habe seit meiner Kindheit Sport betrieben, wobei ich in den letzten Jahren nun meiner Leidenschaft dem Laufsport nachgehe.“

 

Sportminister Heinz-Christian-Strache: „Wertvolle Unterstützung für ein gleichberechtigtes Zusammenleben innerhalb unserer Gesellschaft“

"Sport ist ein Faktor in unserer Gesellschaft, der über seine Bedeutung als "wichtigste Nebensache" der Welt weit hinausreicht. Bewegung und Sport kennen kein Handicap, Bewegung und Sport bedeuten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Selbstverwirklichung, Persönlichkeit und Gemeinsamkeit. In diesem Sinne sind Projekte wie das vorgestellte wertvolle Unterstützung für ein gleichberechtigtes Zusammenleben innerhalb unserer Gesellschaft", so Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache in seinem Grußwort.

 

BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer: „Eine Behinderung soll niemand hindern, aktiv zu sein.“

„Generell ist es enorm wichtig, Bewusstsein für die Bedeutung von Bewegung und Sport in der Bevölkerung zu schaffen. Dies gilt natürlich auch für Menschen mit Behinderung; denn eine Behinderung soll niemanden hindern, aktiv zu sein. Daher begrüße ich solch tolle Projekte wie ‚Behindertensport bewegt‘, das österreichweit angeboten wird und so die Menschen abholt. Die Zusammenarbeit der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche wie Bildung, Gesundheit und Sport ist bei diesem Projekt besonders wertvoll", betont BM a.D. Rudolf Hundstorfer, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO), in seinem Grußwort.

 

Mission und gesellschaftliche Aufgaben des ÖBSV

Der Österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) ist der kompetente Komplett-Sportanbieter und die Sportinteressensvertretung und Serviceeinrichtung für Menschen mit Behinderung. Er ermöglicht mit seinem Programm sportliche Bewegung, bietet fachgerechte Betreuung, schult Betreuerinnen und Betreuer organisiert Trainingskurse und Wettkämpfe und hilft bei der Anschaffung von individuellen Sportgeräten. Der ÖBSV bildet in Österreich die wichtige Plattform für notwendigen Erfahrungsaustausch von Menschen mit Behinderung für alle Alters- und Leistungsgruppen. „Es ist Ziel des ÖBSV, möglichst viele Menschen mit Beeinträchtigung für das Thema Bewegung und Sport zu begeistern und sie in diesem Sinne zu aktivieren, handlungskompetent anzuweisen und in ihren Bemühungen zu unterstützen“, so Präsidentin Brigitte Jank.

 

Mag. Andrea Scherney, ÖBSV-Sportdirektorin: „Möglichkeit der verstärkten öffentlichen Wahrnehmung des Behindertensports“

„Die Aktion Behindertensport bewegt ist für uns alle eine gute Möglichkeit den Behindertensport einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Das Ziel muss sein, durch theoretische und aktive Einheiten vermehrt Neugierde zu wecken, und zu zeigen, dass Bewegung und Sport die eigene Lebensqualität immens steigert. Im Großen und Ganzen eine Win-Win-Situation für alle“, so Mag. Andrea Scherney, Sportdirektorin des Österreichischen Behindertensportverbandes.

 

Breites Angebot an Aus- und Fortbildung, Kurse und Sportwochen

Nur mit geschulten Betreuerinnen und Betreuern kann wichtige, behindertenspezifische Anleitung im Sport bereitgestellt werden. Seit Beginn der Übungsleiter-Ausbildungen im Jahr 2004 fanden bis Ende 2017 21 Basismodule an denen 315 Personen teilgenommen haben und 33 Sportmodule mit 218 Teilnehmerinnen statt. Insgesamt wurden bisher 153 ÖBSV-Übungsleiterzertifikate ausgegeben. Sportmodule gab es u.a. mit den Themen Schwimmen, Powerchair Football, Rollstuhltanz, Sehbehindertenfußball, Tischtennis und Mentalbehindertensport. Die Lehrgänge zur Ausbildung von Instruktorinnen für Behindertensport mit Schwerpunkt Mentalbehindertensport oder Körper- und Sinnesbehinderungen wurden in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Unterrichtsministerium und der Bundessportakademie (BSPA) zu einem neuen Instruktorinnen-Kurs (IK) Behindertensport zusammengezogen. Die Inhalte sind weniger auf einzelne Sportarten ausgelegt, sondern fokussieren auf die z.B. Trainierbarkeit, Leistungsfähigkeit, Regenerationsfähigkeit von Sportlerinnen mit Behinderung. Die staatliche Instruktorinnen-Ausbildung wird derzeit im Behindertensport und im Behindertenskilauf angeboten. Neben der großen traditionellen Behindertensportwoche in Schielleiten bietet der ÖBSV auch zahlreiche Sportkurse, Trainingslager, Sportwochen, die von den einzelnen Kompetenzgremien (KG) und Sportarten organisiert werden, an. KG-AR (Amputierten- und Rollstuhlsport) kooperiert seit 2016 mit dem VQÖ (Verband der Querschnittgelähmten Österreichs) und seinen Frühjahrs- und Herbstsportwochen. Durch die vielen einzelnen Sportarten wie u.a. Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Rugby, Rollstuhl-Tennis, Rollstuhl-Tanzen, gab es z.B. auch 2017 über 150 Aktivitäten (z.B.: KG-B (Blindensport) mit Multisportwoche in Obertraun; KG-C (Cerebralparetikersport) mit Wintersport- und Abenteuersportwochen). s2016 kam erstmals durch das KG-M (Mentalbehindertensport) eine Sommerkaderwoche im BSFZ Maria Alm zur Austragung.

 

Leistungs- und Spitzensport – Management auf höchstem Niveau

Der ÖBSV mit seinen Landesverbänden und Vereinen, Kompetenz-Gremien und Referaten organisiert im Bereich des Leistungssports jährlich über 150 Sportveranstaltungen: darunter Nationale Meisterschaften wie Österreichische Staatsmeisterschaften, Österreichische Meisterschaften, Österreichische B-Meisterschaften oder Landesmeisterschaften, Turniere sowie Sportwochen und Trainingskurse - für den Breiten- und Wettkampfsport. Mit diesen rund 70 Staats- und Landesmeisterschaften, 20 Cup- und Ranglistenturniere, rund 10 Gehörlosen-Sportveranstaltungen sowie zahlreiche behindertenspezifische Schwerpunktkurswochen und sportartspezifische Kurstage in ca. 25 Sportarten bietet der ÖBSV seinen Sportlerinnen und Funktionärinnen ein breites Betätigungsfeld in den Bereichen Sportausübung und Kursangebote. Im Bereich des Spitzensports entsandte im Jahr 2017 der Österreichische Behindertensportverband sowie der Österreichische Gehörlosensportverband 65 Athletinnen und Athleten mit Behinderung zu 13 Weltmeisterschaften (auch eine Junioren-WM), 3 Europameisterschaften, zu Welt- und Europacupveranstaltungen sowie zum World Team Cup Rollstuhl-Tennis in den verschiedensten Sportarten. So u.a. Leichtathletik, Rollstuhl-Fechten, Rollstuhl-Tanzen, Schwimmen, Ski/alpin, Ski/nordisch und Ski/ Snowboard sowie Tischtennis.

 

Mit sportlichen Grüßen
Michael Wenzel   

 

 

 Am 03.03.2018 fand in Deutschlandsberg der Frühjahrsdurchgang des ÖBSV-Cup Tischtennis für Rollstuhlfahrer statt. 30 TeilnehmerInnen aus 6 Bundesländern nahmen an diesem Ranglistenturnier teil. Für die Steiermark waren gleich 7 Spieler und eine Spielerin am Start.  

 

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Das Steirische Team : vl.: Franz Mandl, Norbert Schwaiger, Heike Koller, Bgm. Mag. Josef Wallner, Florian Kressmaier, Helmut Pleschberger, Sportdirektor StBSV  Mag. Herbert Sidak, Alfons Lampl, Merlin Hirner, Edi Schmeisser, Kurt Marath

 

In Abwesenheit der Nummer 1 Egon Kramminger und der Nummer 2 Manfred Dollmann, die zur gleichen Zeit in Wolfsberg bei den TT-Staatsmeisterschaften für ihre dritten Plätze bei der Para-WM und EM im Jahr 2017 als Tischtennismannschaft des Jahres geehrt wurden, konnte sich der Steirer Christian Saiger ( spielt für das Burgenland ) vor seinem Mannschaftskollegen Peter Starl und dem Tiroler Gottfried Gratz den Turniersieg holen.

 

Ranglisten TT Maerz 2018 Home

 

Vl.: Peter Starl, Bgm. Mag. Josef Wallner, Christian Saiger, Erni Kastner (ÖBSV), Gottfried Gratz

 

Als bester Steirer belegte Kurt Marath vom Atus Voitsberg den vierten Platz. Die Steirern Heike Koller vom SFP Feldkirchen/Puch wurde in der Spitzengruppe Achte.

Danke an Franz Mandl und seinem Team  für die tolle Organisation und Durchführung diese Turnieres.

 

Bericht und Fotos : Herbert Sidak

 

 

Viel Schnee und große Kälte bei der nordischen Meisterschaft für Behinderte 2018 in Hohentauern!

 

Im Anschluss an einen zweitägigen Vorbereitungskurs zum Kennenlernen der Wettkampfstrecken wurden am 24. und 25.2.2018 die nordischen Meisterschaften für Behinderte zum zweiten Mal hintereinander in Hohentauern bei Trieben ausgetragen. Obmann Erich Fischer vom Langlaufverein Hohentauern stellte den 22 blinden/sehbehinerten und 20 mentalbehinderten StarterInnen wieder ausgezeichnete Loipen und eine perfekte Wettkampforganisation zur Verfügung. Wegen der großen Kälte (minus 19,5 Grad Celsius) musste die Wettkampfjury am zweiten Tag bei den Freistilrennen die Laufstrecken verkürzen.

Staatsmeisterin über 5 km im klassischen Stil wurde am 24.2.2018 die sehbehinderte Anna Haider/Begleitläufer Josef Hones vor Renata Hönisch/Georg Kurt Leeb (ebenfalls B2) und der vollblinden Veronika Breuer/Franz Rettenegger (alle aus Oberösterreich). Auf den weiteren Plätzen landeten Ulrike Brombauer/Christian Vogel (St), Elke Zeipper/Werner Vogel (St), Andrea Zweibrot/Franz Seidl (K), Zuzana Sedlackova/Katerina Sedlackova (V), Eva Felbauer/Helga Lukas (OÖ), Martha Verboschek/Florian Freytag (St), Birgit Tieber/Maria Thaler (St) und Karin Pfatschbacher/Anton Slup (St).

Bei den Herren wurde der vollblinde Grazer Franz Griesbacher/Begleitläufer Josef Vogel Staatsmeister über 10 km im klassischen Stil. Silber holte sich der vollblinde Johannes Kremser/Thomas Moderbacher (St) vor dem B3-Läufer Christian Kriechbaum/Waldemar Leithner (St). Auf den weiteren Rängen folgten Franz Kager/Rudolf Hirschegger (St), Patrick Bitzinger/Manfred Frühwirt (W), Andreas Lamfalusi/Karl Brecher (T), Martin Fastian/Thomas Rauchenwald (St), Leo Pfeiffenberger/Florian Ber (St), Laszlo Zsolnai/Marcel Ploder (W) und Florian Knoll/Franz Eicher (V).

Am 25.2.2018 standen die Freistilrennen auf dem Programm (wegen zu großer Kälte verkürzte Laufstrecken).

Über 15 km holte sich Anna Haider/Hones einen weiteren Staatsmeistertitel vor Renata Hönisch/Leeb, Erna Berger/Hannes Grim (OÖ), Veronika Breuer, Andrea Zweibrot, Birgit Tieber, Zuzana Sedlackova, Eva Felbauer, Karin Pfatschbacher und Martha Verboschek.

Bei den Herren gewann der sehbehinderte Vordernberger Christian Kriechbaum/Waldemar Leithner überlegen das Rennen über 20 km Freistil vor Franz Griesbacher, Johannes Kremser, Franz Kager, Andreas Bitzinger, Andreas Lamfalusi, Laszlo Zsolnai, Martin Fastian und Florian Knoll.

Dankenswerterweise lud die Gemeinde Hohentauern nach der ersten Siegerehrung wieder zu einem Abendessen mit einem Getränk ein. Bei der abschließenden Siegerehrung überreichte in Vertretung von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Clubobmann Karl Lackner gemeinsam mit dem ÖBSV-Delegierten und Platzsprecher Heinz Sperl die Medaillen und Pokale. Herzlichen Dank auch an Erich Fischer (Obmann des Langlaufvereins Hohentauern), Josef Vogel (Sportlicher Leiter), Martin Fastian (Finanzen), Linda Kanzler (Auswertung) und den 22 BegleitläuferInnen.

 

Bericht von Franz Griesbacher (Gesamtleiter)

 

 

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An der NMS Gleisdorf gibt es die Unverbindliche Übung Racketlon (Racketlon besteht aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis). Heike Koller, die amtierende 4-fache Tischtennis-Staatsmeisterin im Behindertensport, machte mit der jungen Racketlongruppe ein spezielles Tischtennistraining. Die Rollstuhlfahrerin erklärte mit viel Engagement, was beim Service im Einzel und Doppel zu beachten ist. Für die Schülerinnen und Schüler war es ein interessanter Einblick, wie man einen Sport im Rollstuhl ausüben kann. Heike Koller machte es mit unserer Racketlongruppe sehr viel Spaß und unsere Schüler/innen würden sich auf ein Wiedersehen freuen. Zum Abschluss wurde noch ein "Rollstuhl-Rundgangerl" gespielt.

 

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Bericht und Fotos: Martina Meißl 

 

 

 

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 Am Samstag, den 10.02.2018 fand im Marriott Hotel in Wien ein ÖBSV- ExpertInnenkonvent statt. 32 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich sind extra zu dieser Veransaltung angereist um sich wegen der neuesten Projekte und Veranstaltungen  für das Sportjahr 2018 zu informieren.

So werden in diesem Jahr unter dem Slogan " Behindertensport bewegt- 60 Jahre Behindertensportverband  Österreich " Bewegungs- und Informationstage für Menschen mit Behinderung in allen Bundesländern durchgeführt .

Weiters gibt es die zwei EU- Projekte " Wheelchair Slalom" und " Change your mindset-Sport 4 everyone" die vom ÖBSV betreut und umgesetzt werden.

Unter den Teilnehmern dieses Events waren aus der Steiermark die 2. Vizepräsidentin Hermi Luttenberger, der Obmannn des 1. Steirischen Rollstultennisclubs Mag. Michael Wöhrer und der Sportdirektor des StBSV Mag. Herbert Sidak anwesend.

 

Gruppenfoto

 

Bericht und Fotos Herbert Sidak

 

 

Liebe Langlauffreunde,

da der Vorarlberger Veranstalter der ÖSTM Schi nordisch für Behinderte in Partenen (Montafon) keine Quartiere vorreserviert hatte, musste der ÖBSV diese Veranstaltung absagen.
Nach vielen Telefonaten konnte ich in Hohentauern bei Trieben genügend Betten vorreservieren und dann den Langlaufverein Hohentauern wie im Vorjahr für die Durchführung der ÖSTM/ÖM/ÖBM am 24. Und 25.2.2018 in Hohentauern gewinnen. Davor ist für die blinden und sehbehinderten ÖSTM-Teilnehmer wieder ein kurzer Vorbereitungskurs geplant.

 

Mit sportlichen Grüßen,

 

Franz Griesbacher
Fachreferent Schi nordisch im KG-Blindensport des ÖBSV

 

 

 

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 Unser Sportkalender 2018 wartet schon auf Ihre Bestellung.

Der Preis beträgt 15 € inklusive Porto und Versand. Bestellung unter office@stbsv.at oder 0664/4852820 (Sekretariat, Herbert Sidak)

Mit den Erlösen aus dem Kalenderverkauf kann der StBSV seine Mitglieder auch weiterhin unterstützen- dafür sei Ihnen als Käuferin und Käufer an dieser Stelle wieder besonders gedankt.

 

Ihr Herbert Rohrer

Präsident des Steirischen Behindertensportverbandes

 

 

 

 Ein sehr erfolgreiches Jahr für Steirische BehindertensportlerInnen ist vorrüber. Der StBSV bedankt sich bei all denen die für diese Leistungen verantwortlich waren.

 

Bei zahlreichen Turnieren und Meisterschaften konnten viele Topplazierungen erreicht werden.

 

 Bei den Gehörlosen-Weltmeisterschaften in Innerkrems( Kärnten) holte Christoph Lebelhuber (GSZ) die Silbermedaille im Super G und in der Super-Kombination.

Andreas Zirkel vom Grazer VSC belegte bei der UCI- Radbahn WM in Los Angeles/USA im Zeitfahren den 5. und in der Verfolgung den 6. Platz.

Weltbestzeit von Thomas Frühwirth beim Austria Triathlon in Podersdorf über die Ironman Distanz ( 7h48 min) und 2. Platz bei der Paratriathlon EM 2017 in Kitzbühel.

Pepo Puch wurde Europameister bei den FEI- Paradressurmeisterschaften in Götheburg

 

Österreichweit wurden 19 ÖSTM und 10 ÖM Titel gewonnen.

 

Österreichische StaatsmeisterInnen 2017 wurden:

 

Leichtathletik: Blinden- und Sehbehindertensport

                       Johannes Leo Kremser (GVSC) : 100m, 200m, 400m, u. 800m Lauf

                       Franz Griesbacher (GVSC) : 5000m Lauf

Ski Nordisch: Blinden- und Sehbehindertensport

                       Franz Griesbacher (GVSC) : 10 Km klassisch

Radsport: Amputiertensport

                       Andreas Zirkl  GVSC) : Einzelzeitfahren

Radsport: Rollstuhlsport 

                       Thomas Frühwirth (GVSC) : Straßenrennen

Tennis: Hörbehindertensport

                        Alois Dunkel (GSZ) ; Jürgen Scheutz  GSZ) : Mannschaft

Ski Alpin: Hörbehindertensport

                       Christoph Lebelhuber (GSZ) : Super G, Super-Kombination, RTL, Slalom

Tennis: Rollstuhlsport 

                        Margrit Fink (1.STRTC): Einzel offen

Tischtennis: Rollstuhlsport

                        Heike Koller (GVSC) : Einzel Offen, Einzel Klasse

Tischtennis: Stehend

                        Michaela Rautz (GVSC) : Einzel Offen, Einzel Klasse

Pferdesport:

                        Pepo Puch ( BSV Aichfeld- Murboden) Para-Dressur

 

In der Steiermark wurden auch 2017 einige Großveranstaltungen ausgetragen wie die Nordischen Staatsmeisterschaften in Hohentauern, der Frühjahrsdurchgang der ÖSTM im Rollstuhlrugby in Frohnleiten, die ÖSTM u. ÖM im Sportschießen in Kapfenberg und die Mannschaftsstaatsmeisterschaften im Rollstuhltennis in Leibnitz.

 Der StBSV war auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie der Tag des Sports in Graz und dem Antenne Schulsporttag in Voitsberg präsent.

 

Ausblick: Sportlicher Höhepunkt im Behindertensportjahr 2018 sind für Österreichische SportlerInnen die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang/ Südkorea.Wir wünschen unseren AthletInnen viel Erfolg bei diesen Spielen.

Auch heuer wieder werden viele Steirische SportlerInnen bei zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen. Auf diesem Weg viel Erfolg und Gesundheit im Sportjahr 2018.