FB IMG 1560533932357

 

Die Mannschaft der Steirischen Eichen konnte bei der Hinrunde der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rollstuhlrugby 2019 alle Spiele in Salzburg gewinnen und geht erstmals als Titelfavorit in die entscheidende Rückrunde!!

In der ersten Saison unter den Spielertrainer Duo Peter Schloffer und René Hernesz spielte die Mannschaft top eingestellt und dominierte alle Spiele. Die Spieler sind mental und körperlich auf einem sehr guten Niveau und werden nun alles daran setzen in der finalen Heimrunde (Termin steht noch nicht fest) den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen!! 

 

Herzliches Dankeschön an die Rugbybulls Salzburg für eine perfekt organisierte Hinrunde!!

 

Foto und Bericht.:  Rene Hernesz

 

 

 

Crash im Zeitfahren trotzdem noch Platz3 Platz 2 im Straßenrennen

 

UCI EC Schweiz2019 1

 

Das Zeitfahren fand auf der gleichen Strecke wie die erste Etappe zum „Tour de Swiss“ Auftakt statt. Am Vortag fuhr ich die Strecke ab und wusste dass ich bei der Wende, an den ersten beiden Kurven, aufpassen muss. Das habe ich auch wie geplant umgesetzt, doch überraschender Weise war das geplante Durchrollen in der dritten Kurve zu schnell und ich konnte einen Sturz in die Absperrung nicht mehr verhindern, am Vortag hatte ich hier überhaupt keine Probleme. Zuerst erschreckte ich mich, da ich sofort Blut an der linken Schulter sah. Ich suchte meine „Sachen“ zusammen und bin mal losgefahren und da ich mich dabei nicht sehr schlecht fühlte, fuhr ich das Rennen zu Ende, auch wenn nicht mehr bei ganz 100%. Es war schade denn die erste Hälfte lief sehr gut und ich hatte das Ziel über die 14min eine persönliche Bestleistung aufzustellen.

Ich fand mich im Ergebnis sogar noch auf Platz 3 ( 2sec hinter Christian Giera (POL) und 24sec hinter Rafal Wilk (POL), was aber sehr nebensächlich war. Ohne den Sturz der Gesamt mindestens 40sec gekostet hat und einer besseren zweiten Hälfte, wäre ich sicher weiter vorne gewesen. Im Endeffekt habe ich nun einige Schürfwunden und eine Fleischwunde an der linken Schulter die 3 „Butterfly Pflaster“ benötigte. Es ärgert mich brutal da es ein total unwichtiges Rennen ist und ich vorher noch sagte, dass ich nichts riskieren werde. So richtig vorwerfen kann ich mir aber auch nichts, es ist einfach blöd gelaufen.
Zum Glück keine größere Verletzung!


Das Straßenrennen war sehr technisch, und wurde als Kriterium auf einem 1,9Km Rundkurs ausgetragen.
In vier 180° Kehren und einem kurzen steilen Hügel ging es über 1h und eine Runde. In Runde 5 konnte ich mich zusammen mit Mathieu Bosredon (FRA) und Rafal Wilk (POL) absetzen. Bis Minute 55 waren wir dann zusammen, ich habe immer wieder attackiert und die Belastung hoch zu halten und 5min vor Ende konnte ich mich etwas lösen. Da Rafal Wilk in den Kurven einfach schneller ist konnte er wieder zu mir aufschließen und in den letzten drei Runden hat er mir in den Kurven immer wieder 5Meter abgenommen. Der Sturz gestern war mir genug, weswegen ich achtsam blieb und so kam ich 2sec hinter ihm ins Ziel. Vom Ergebnis war dieses Wochenende ja auch vollkommen OK, aber den Sturz hätte ich mir natürlich gerne erspart.

Nun bin ich schon in der Nähe von Verbier (CH) wo ich ab Morgen die Alpen eine Woche unsicher mache und danach geht es noch in die Pyrenäen. Am 06.07. nutze ich den Rückweg, um einen weiteren Europacup in Elzach (GER) zu fahren.

 

UCI EC Schweiz2019 2

 

 

Bericht und Fotos.: Tiggertom

 

 

 

 

2mal Platz1 und 2mal Platz2 somit auch Gesamtsieger und zwischendurch beim „Glöcknerkönig“ erster am Gipfel!

 

UCI EC Oberoesterreich TT1

 

Obwohl ich nach 3 Tagen Pause nach dem Weltcup in Ostende wieder umfangreich und hart trainiert habe, konnte ich aus dem Training heraus super Leistungen abrufen.

Etappe1 (30.05-2019) - Straßenrennen in Gallspach: Auf der sehr anspruchsvollen Strecke versuchte ich mich sofort am ersten steilen und langen Anstieg abzusetzen. Konnte auch wirklich eine Lücke auf Rafal Wilk (POL) herausfahren und mit der Attacke bereits das restliche Feld distanzieren. Im weiteren Streckenverlauf schloss Wilk die Lücke aber wieder, ich bin bergab alles andere als ein Kind von Traurigkeit, aber Rafal Will ist in den Abfahrten als Ex-Speedway WM Profi und mit einem tieferen Schwerpunkt an seinem Handbike, unschlagbar schnell. Auch in der Folge versuchte ich mich abzusetzen und das Rennen hart zu machen, konnte mich aber nicht entscheidend Absetzen. So ging es in den Zielsprint. Absichtlich fuhr ich diesen von vorne da 200Meter vor den Ziel noch eine Kurvenkombination war und konnte mit dem letzten Antritt auch eindeutig die erste Position behaupten.

Etappe2 (31.05-2019) – Sprint-Bergrennen in Haag am Hausruck: Rafal Wilk (POL), Felix Frohofer (SUI) und ich konnte uns an der erste Steigung absetzen. Beim dritten Anstieg musste dann auch Felix Frohofer abreißen lassen. Rafal Wilk blieb hartnäckig an mir dran und hat mich in der letzten langen Abfahrt etwas distanziert. Der Zielstrich ging zwar wieder etwas bergauf aber ich konnte den Rückstand nicht mehr ganz schließen und so gewann er einige Meter vor mir. Unser für das Zeitfahren endwickelte, und von Ludwig Hackinger gebaute Handbike, hat bergab einen Nachteil, da es einen höheren Schwerpunkt hat. Man kann eben nicht im allen Bereichen technisch an der Spitze sein. Auf die Leistung bezogen war ein super Rennen von mir und gegen den „Downhill King“ hatte ich heute kein „Leiberl“.

Etappe3 (01.06.2019) – Einzelzeitfahren in Bad Hall: Das Zeitfahren wurde leider von 16 KM und 216 Höhenmeter auf 6,1KM und 96 HM verkürzt, da der UCI Delegierte den anderen Strecken Teil als zu gefährlich ansah, die Streckenführung war auch „mutig“ gewählt. Als Zeitfahrer habe ich mich auf ca. 30min am Limit gefreut und nicht 10min All-Out. Etwas genervt zog ich die 6,1Km aber voll durch und konnte auf der kurzen Fahrzeit trotzdem 30sec auf Rafal Wilk herausfahren. Dritter wurde wie schon die Tage zuvor Felix Frohofer (SUI).

Glocknerkönig Light – als „kleines“ Zwischen-Rennen: Rafal Wilk (POL) war von meinem Vorschlag Sonntag-Früh in Ferleiten zum Glöcknerkönig zu starten sofort begeistert. Ein großer DANK an die Veranstalter des Glocknerkönigs, die uns noch einen Start ermöglichten. Deswegen ging es Sonntag´s um 03:30 auf nach Bruck an der Glocknerstraße. Um 07:40 war dann der Start ab Ferleiten. Von Beginn an haben wir uns ein Duell an der Dauerleistungsgrenze geliefert. Ich war etwas überrascht als nach 3 Kilometer eine Lücke aufgegangen ist und diese immer größer wurde. Da ich mich gut fühlte zog ich voll durch, teilweise auch über der Dauerleistungsgrenze. Dadurch wurden die letzten 3 Kilometer auch noch richtig hart. Ich musste ein klein wenig rausnehmen aber es war noch immer am absoluten Limit. So kam ich nach 1h23min als erster Handbiker am Glockner an. Rafal Wilk konnte ich satte 5 Minuten abnehmen. Es war wirklich eine sehr gut Leistung, nach 3 harten Renntagen vorab. Danach sofort wieder ins Auto, um den Start in Schwanenstadt (13:00) nicht zu versäumen.

Etappe4 (02.06.2019) – Straßenrennen in Schwanenstadt: Nach dem „Aufwärmen“ am Glockner waren wir ganz glücklich, dass nur 3 Runden auf dem Programm standen. In der ersten Runde waren wir noch in einer 7Mann Spitze unterwegs und Rafal Wilk und ich haben etwas abgewartet. Mitte der zweiten Runde attackierte ich dann aber doch, zuerst waren wir noch zu dritt, am Ende der Runde noch zu zweit. Ich attackierte dann zwar noch, war aber auch nicht mehr sehr motiviert, da ich wusste, dass wenn ich mit Rafal Wilk ins Ziel komme, mir der Gesamtsieg sicher ist. Deswegen ließ ich in der letzten Kurvenpassage vor dem Ziel auch etwas Nachsicht walten und zog etwas zurück, um nicht einen Crash zu riskieren. Der Weg zum Ziel war dann zu kurz um noch an Rafal Wilk vorbei zukommen. Er hat 2mal gewonnen ich habe 2mal gewonnen, im Endeffekt hat der Vorsprung im Zeitfahren den Ausschlag gegeben. Und für mich der wichtigste „Titel“ war, der „erster am Glockner“! Nach diesem umfangreichen Block mit Rennen werde ich jetzt wirklich eine Woche rausnehmen.

Nächsten Sonntag werde ich in einer Sporthilfe-Staffel beim traditionsreichen Neufeld Triathlon starten. Da ich danach zu einem Trainingslager in die Pyrenäen aufbreche, nehme ich auf dem Weg dorthin noch die UCI Europacup-Rennen in der Schweiz mit.

 

Bericht und Foto : Tiggertom

 

 

 

Am 26.05.2019 war es wieder so weit. 30 000 sportinteressierte Menschen kamen in die Grazer City zum Tag des Sports. Rund um den Stadtpark konnte jeder bei 90 Ständen verschiedenste Sportarten ausprobieren.

 

IMG 2259IMG 2262

 

Der Steirische Behindertensportverband war wie auch in den letzten Jahren wieder mit einem Stand vertreten. So hatten Kinder und Erwachse die Möglichkeit mit einem Rollstuhl über eine Rampe zu fahren. Die Rugbyspieler von den Steirischen Eichen zeigten ihr Können bei einem Showmatch und es wurde Rollstuhlbasketball gespielt. Die Firma CuraSun stellte verschiedenste Rollstühle zum Ausprobieren zur Verfügung.

 

IMG 2210IMG 2243IMG 2221IMG 2242IMG 2231645d75f5 9049 4896 8b14 1a36fbc79264IMG 2201IMG 2273

 

 

De StBSV bedankt sich bei jedem Einzelnen der bei dieser gelungenen Veranstaltung mitgeholfen hat.

 

 

 

4a6d8199 6e12 495b b8b1 eb468b62c68b

 

Am Donnerstag, dem 23.05.2019 fand in der Helmut List Halle in Graz die Überreichung des 18 kg schweren Bronzenen Diskuswerfers für die steirischen Sportler des Jahres statt. Diese Galanacht wird von der Österreichischen Sporthilfe in Zusammenarbeit mit der Kleinen Zeitung und der LSO Steiermark organisiert.

 

Behindertensportler des Jahres 2019 wurde zum 4. mal der Paradressurreiter Pepo Puch. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 2018 in den USA 2 Silbermedaillen.

 

6d0ddc1f e59d 4d32 94e7 4f4bc39acd1f

                                                                V.L.: Herbert Rohrer (Präsident des StBSV), Pepo Puch

 

Der StBSV gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

 

 

20190511 112216

                                        Samstag, 11. Mai 2019

Ort:                    Schwarzl Freizeitzentrum

                          (Unterpremstätten bei Graz)

                          Neuer Standort beim Haupteingang

                          (großer Parkplatz)

Veranstalter:      Rehaklinik Tobelbad (AUVA)
in Zusammenarbeit mit der Fa. Cura- San (Nestler Karl)

                 Durchführung:   Physio- und Ergotherapie

                 Gesamtleitung:   Mag. Michael Wöhrer und Kröll Benjamin

Mitarbeiter:       Haider Iris, Zorec Jasmin, Schmeisser Edi, 2 Physio-Praktikantinnen; Karl, Mario, Andreas, Marcel, Rene (Handbikes, Fa. Cura-San);
Karl-Heinz (Essen); Martin und Gerhard (Transport und Aufbau),

Teilnehmer:        70; davon Handbiker (27), Triride (3), mit dem Rollstuhl (11), Sportrollstuhl (4), Radfahrer (10), Fußgänger (10), Nordic Walker (2),           Skater (1), Scooter (2).         

 

Firmenvertreter: Fr. Kristandl Monika (Fa. Coloplast) Pokorny Stefan (Dentsply/LoFric), Holzer Gottfried (Fa. Sunrise/Sopur), Münch Mathias (Fa. Etac)

              20190511 12194420190511 121034

         

Vielen Dank allen Mitarbeitern und Sponsoren, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

 

 

 

                   

Dokument0

 

Es ist wieder so weit- am Sonntag, 26. Mai 2019. verwandelt sich für acht Stunden die Grazer Innenstadt rund um den Stadtpark in eine pulsierende Sport- Arena.

 

Die Eröffnung findet um 10 Uhr auf der Hauptbühne am Karmeliterplatz statt.

 

Auch der Steirische Behindertensportverband ist wieder mit einem Stand vertreten. Dort können sich interessierte Sportler über das Sportangebot des StBSV informieren und gleich vor Ort einige Sportarten ausprobieren. Der Stand (Nr.59) selber befindet sich gegenüber der Bundespolizeidirektion Graz beim Stadtpark.

 

Der StBSV wünscht allen viel Spaß und Erfolg bei dieser Veranstaltung.

 

 

 

UCIWCCorridonia TiggerTomPresse 1

 

Platz 2 im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen

 

Nun konnte ich endgültig mein super Leistungslevel unter Beweis stellen. Beim Einzelzeitfahren am Donnerstag konnte ich mich auf der sehr anspruchsvollen Strecke (mit 27Km und 455Höhenmeter wirklich Weltcup würdig) voll ausbelasten und eines meiner Besten Karriere-Zeitfahren abliefern. Mit 51min17sec war ich nur 1min10sec hinter dem Handbike-Dominator Jetze Plat (NED). Er ist seit 3 Jahren im Weltcup ungeschlagen und ist einfach „die nächste Generation“ und „ein im positiven Sinne genetisches Monster“. Ich drücke zwar bei weitem nicht seine Wattwerte aber durch mein sehr gutes Leistung / Gewicht Verhältnis konnte ich auf diesem Kurs annähernd mithalten. Auf Platz 3 folgte Rafal Wilk (POL), welcher wie ich ein sehr leichter Athlet ist. In den letzten Jahren hatte ich meisten bergauf das nachsehen gegenüber ihm, aber dieses Mal konnte ich ihn mit 2min distanzieren. Das restliche Feld folgte mit deutlichem Abstand. Das samstägige Straßenrennen über 5Runden, es wurde leider von geplanten 7 Runden verkürzt, hatte noch immer 752Höhenmeter. Um die gefährliche Abfahrt etwas zu entschärfen sind wir nach der Startfreigabe den ersten Sprint gefahren, um nicht in einer zu großen Gruppe in die Abfahrt zu kommen. Es ist auch gut gelungen und so waren wir in der ersten Runde noch zu 5 und ab der Mitte der 2. Runde drei Athleten. In Runde 3 habe ich zweimal attackiert. Die erste Attacke hatte das Ergebnis, dass wir nur mehr ein Spitzenduo waren, in der langen Steigung versuchte ich dann auch mein Glück gegenüber Jetze Plat (NED). Am Ende der Steigung war er auch 5-6 Meter hinter mir, was aber viel zu wenig war, die konnte er als es flacher war mit „2“ Kurbelumdrehungen holen. In Runde 4 hat er mir dann bei einem kurzen giftigen Anstieg den Zahn gezogen. Am Ende der langen Steigung hatte ich 20sec Rückstand und habe „es“ eingesehen. Die letzte Runde bin ich kontrolliert zu Ende gefahren. Wenigstens hatte Jetze Plat etwas Angst und hat voll durchgezogen, womit er im Ziel 2min Vorsprung vorweisen konnte. Trotzdem ist es ein absolut perfektes Ergebnis für mich. Auf Platz 3 folgte der Australier Allen Grant. Mit zwei zweiten Plätzen konnte ich das Maximum erreichen und es war sogar besser als ich es mir erhofft habe. Da es eine sehr ähnliche Strecke wie in Tokio2020 ist, bringt es auch sehr viel Zuversicht und Motivation.

In 5 Tagen startet in Ostende (BEL), bescheidene 1700Km mit dem Auto, der nächste Weltcup. Da die Strandregion dort total flach ist, wird es um einiges schwerer werden Top-Ergebnisse einzufahren. Aber ich bin im Flow … Und mehr als Mein Bestes geht nicht!

 

Bericht und Foto : Tiggertom

 

 

 

Teilnehmer Senioren 19

 

Bereits zum 20. Mal trafen sich in Stainz Spieler, die das 40. Lebensjahr erreicht haben, zum nationalen Senioren-Rollstuhltennisturnier. Das ÖTV Turnier wurde unter der Leitung von Mag. Michael Wöhrer vom Verband der Querschnittgelähmten veranstaltet.

In Abwesenheit des Seriensiegeres Pfundner Harald konnte Fritz Wolfdietrich zum ersten Mal das Einzel vor Tackner Peter gewinnen. Das Finalspiel endetet 6:3 und 6:1. Fritz konnte sich auch im Doppelfinale mit seinem Partner Gröblacher Willi gegen Neubauer Edi und Tackner Peter mit 6:4, 5:7 und 12:10 dursetzten. Leider war die Teilnehmerzahl (8) sehr gering. Einige mögliche Teilnehmer spielten bei internationalen Turnieren. Bei der Siegerehrung wurden der Wanderpokal und ein Preisgeld von 400 € überreicht.

 

Finalisten Einzel Senioren

V.l.: Fritz Wolfdietrich, Peter Tackner

 

Bericht und Fotos: Mag. Michael Wöhrer

 

 

 

 

UCI EC Verolanuova2019 TT1

 

Sieg im Einzelzeitfahren und Straßenrennen

 

Beim EZF am Samstag konnte ich meine aktuelle Topform voll ausspielen und wieder, trotz sehr ruppiger Straße und einigen Kurven, einen beachtlichen Schnitt von 43km/h erreichen. Mit 18min12sec für die 13,2Km war ich auch deutlich vor dem Rest des Starterfeldes. Die Kurven bin ich bewusst etwas dosiert angefahren, letztes Jahr hatte ich hier einen brutalen Abflug beim dem mit Glück nichts passiert ist und das wollte ich mir heuer ersparen. Der Rest war aber wirklich gut und druckvoll. Mein Nationalteamkollege Alexander Gritsch wurde vor Mathieu Bosredon (FRA) Zweiter. Im sonntägigen Straßenrennen (54Km Stadtkurs – lässiger Kurs mit coolen Kurvenkombinationen) fuhr ich zuerst in einer 6er Spitzengruppe, die sich auf eine 3er Spitzgruppe reduzierte. Ich hatte, ohne überheblich wirken zu wollen, immer die Kontrolle und sah, dass ich mich mit einigen harten Attacken absetzen kann. Nach der Hälfte des Rennens war es dann so weit und ich konnte wirklich „auschecken“ und bin das Rennen dann kontrolliert zu Ende gefahren. Auch am Ende des Rennen hatte ich noch immer sehr guten Druck an der Kurbeln, für die Weltcup´s benötige ich es auch, denn dort geht es nach 1,5h erst richtig zur Sache. Wie im Zeitfahren waren wieder Mathieu Bosredon (FRA) und Alexander Gritsch (AUT) mit mir am Podest, dieses Mal war mein Teamkollege aber leider am unteren Rand des Podiums. Somit konnte ich wie letztes Jahr die Saison mit 5 Rennsiegen beginnen. Persönlich befriedigt mich vor allem, dass ich 2-3% Leistung zulegen konnte und zurzeit konstant abrufen kann.

In 11 Tagen findet, im italienischen Corridonia, das erste Rennen des Paracyclingweltcup 2019 statt. Dort treffe ich in dieser Saison erstmals auf die gesamte Weltelite. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich sehr darauf.

 

UCI EC Verolanuova2019 TT2

 

Der StBSV gratuliert dir Tom zu diesen tollen Erfolgen.

 

Fotos und Bericht: Tiggertom

 

 

 

IMG 2082

 

Am Donnerstag, den 25.04.2019 war es wieder so weit. Der Steirische Sportlandesrat Anton Lang lud die erfolgreichen SportlerInnen für das Sportjahr 2018 in die Alte Universität zur Überreichung der Landessportehrenzeichen für ihre Erfolge ein. Der StBSV war wie jedes Jahr mit vielen zu ehrenden Sportlern bei dieser Veranstaltung dabei.

 

IMG 2088

IMG 2080

IMG 2121

Die Vizepräsidentin des StBSV Hermi Luttenberger (2.v.l.) mit den erfolgreichen Sportlerinnen Margrit Fink, Magdalena Wagner, Heike Koller, Michaela Rautz.(v.l.)

 

Der StBSV gratuliert allen SportlerInnen herzlich zu ihren Auszeichnungen.