Am 7. Juli 2017 war es wieder so weit: der 1. Steirische Rollstuhltennisclub veranstaltete in der Tennishalle Stainz ein Schnuppertraining für alle Tennisinteressierten.

Neben Gerhard Schuster und Stefan Mehr, die bereits 2016 an dem Schnuppertag teilnahmen und dort ihre Begeisterung zum Rollstuhltennissport entdeckten, nahmen weiters 3 Patienten des Rehazentrums Tobelbad teil. Manuel Kircher, Richard Trausnitz und Gerald Zernatto nutzten das Training mit Nationaltrainer Mag. Martin Sendlhofer und Kaderspieler Ing. Harald Pfundner, um eine neue Sportart kennen zu lernen und weiters war das Tennistraining natürlich eine willkommene Abwechslung zum Reha-Alltag.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Schnuppertag und viele neue Rollstuhltennisbegeisterte Sportler.

 

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Von links: Trausnitz Richard, Sendlhofer Martin, Kircher Manuel, Pfundner Harald, Zernatto Gerald, Mehr Stefan und Schuster Gerhard

 

Bericht und Foto von Mag. Michael Wöhrer (Obmann des 1. Steirischen Rollstuhltennisclubs)

 

 

 

In 10 Tagen 12 der höchsten und schönsten Alpenpässe

 

Presse TT Alps2017

 

Es war eine sehr harte aber auch traumhafte Tour, bei der echtes „Grand Tour“-Feeling (so nennt man die drei größten Landesrundfahrten der Welt – Giro d‘Italia, Tour de France, Vuelta de Espana) aufgekommen ist.Ich bin täglich im Schnitt 5h (dabei im Schnitt etwas über 2500 Höhenmeter, da ich die Pässe ja immer von beiden Seiten hochgefahren bin) Handbike gefahren und im Anschluss, mit dem Auto, 1h bis 5,5h zum nächsten Hotel gekurvt. Dazu kam noch das es keine Flachetappen gab, bei denen man sich etwas erholen konnte. Das heißt: Früh Aufstehen – Handbikefahren – Essen – Autofahren – Essen –kurzen Bericht schreiben – Schlafen – repeat.

Dabei bewegte ich mich immer im oberen Grundlagenbereich und Entwicklungsbereich,wodurch sich natürlich einiges an Müdigkeit aufgestaut hat. Ein Einbruch ist aber nie gekommen, ich konnte mich adaptieren und bin die letzten 3 Tage härter gefahren als die ersten 3 Tage. Aber eine Erholungswoche ist dennoch zwingend erforderlich.

Neben dem höchsten Gebirgspass der Alpen, dem Col de l’Iseran 2764 Meter über Seehöhe, war ich auch auf der höchst befahrbaren Straße der Alpen, dem Rettenbachferner auf 2830 Meter. Das Wetter war bis auf 1,5 Tage wirklich wie aus dem Bilderbuch und bis auf einige Bremsbeläge, gab es auch keine Defekte und Zwischenfälle. Meinen Vorderreifen muss ich aber wechseln, denn der ist, durch das ständige Anbremsen zu den Kehren, schon bis auf das Gewebe runtergebremst.

Da ich sehr leicht bin (58kg), traue ich mich zu behaupten, dass es nur einen Athleten geben würde, der die 10Tage schneller gefahren wäre als ich, Rafal Wilk (da er noch mal 6kg weniger hat als ich und nurunwesentlich weniger Wattzahlen drücken kann, wenn er es sich antun würde …).

Die Ausblicke, Eindrücke und Emotionen die man von so einer Tour mitnimmt sind einfach GEWALTIG und es wird noch etwas dauern um alles zu verarbeiten.

Meine persönlichen Top 3 sind:

1.) Gavia Pass - sehr anspruchsvoll, wenig Verkehr (keine LKW oder Wohnmobile), Wald-Passagen, Alm- Passagen, Hochgebirge, ...

2.) Col de Morti – sehr ähnlich wie der Gavia, nur die Abfahrt nach Osten ist auf Grund der schlechten Straße fast Lebensgefährlich, denn langsam fahren will wirklich niemand …

3.) Rettenbachferner – die 13Kilometer sind mit dem Handbike (wenn man vorher schon das Timmelsjoch fährt) einfach brutal hart.

Mein Begleiter Walter Ablinger hat ebenfalls eine super Leistung gezeigt. Er ist an seine Grenzen gegangen und war auf jeden Pass, das zweimalige Befahren, hat er sich aber erspart. Er ist ja auch in einer anderen Schadensklasse als ich, ist solche Alpentouren noch nicht wirklich gefahren und solche Belastungen nicht ganz so gewöhnt wie ich. Es ging ja nicht gegeneinander sondern um ein hartes Training und die Herausforderung für jeden von uns.

Mein nächstes Highlight ist der 30. Austria Triathlon in Podersdorf (Ironman) am 02.Septemper. Jetzt habe ich endlich wieder etwas Zeit für einen strukturierten Trainingsaufbau. Dort möchte ich, wenn es die Bedingungen zulassen, eine neue Weltbestzeit aufstellen.

Bericht und Foto : Tigger Tom

 

 

 

Am 5.Juli 2017 fand in der Rehaklinik Tobelbad das jährliche Sportfest statt. Bei herrlichem Wetter konnten die zahlreichen Zuschauer und Ehrengäste die Patienten und Gäste bei verschiedensten Bewerben anfeuern.

 

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Danach gab es Darbietungen von Wettkampfathleten aus ihren Sportarten.

 

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Der StBSV war auch wieder mit einem Stand vertreten.

 

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v.l.: Sportdirektor Mag. Herbert Sidak, 2. Vizepräsidentin Hermi Luttenberger, Ing. Harald Pfundner (vom Rollstuhltennis), Mag. Michael Wöhrer (AUVA Tobelbad)

 

Gratulation und Danke an alle Verantwortlichen für diese gelungene Veranstaltung!

 

 Bericht und Fotos : Herbert Sidak

 

 

 

 

Am 24.06.2017 hat der „Steirische Gehörlosensport- und Kulturverein 1932“ mit einem internationalen Bowlingturnier (Austragungsort mangels Anlage in der Steiermark in Marburg) und einem anschließenden Grillfest mit Siegerehrung im Garten des Vereinslokales in Graz, Steinbergstraße 9, gefeiert. Die ersten Plätze gingen in der Damenwertung an Tirol und in der Herrenwertung an Italien.

 

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Präsident Herbert ROHRER gratulierte namens des StBSV dem Obmann Hubert Zach zu der guten Vereinsarbeit und dem schönen Jubiläumsfest mit einer Urkunde und zwei Flaschen Wein aus seiner neuen niederösterreichischen Heimatgemeinde Matzendorf-Hölles.

 

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Der StBSV dankt seinem Mitgliedsverein für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünscht dem Verein noch viele weitere gemeinsame Jubliäumsfeste.

 

 

 

„Schöne Erfolge bei den diesjährigen Österreichischen Behindertentischtennisstaatsmeisterschaften vom 24./25. 06. 2017 in der Stani Fraczyk-Arena in Stockerau für die Steirischen TeilnehmerInnen. So konnte Heike Koller ihre 4 Titel vom letzten Jahr verteidigen (Staatsmeisterin Damen offen/ Klasse/ Doppel und Mixdoppel). Michi Rautz erkämpfte sich 3 erste Plätze    (Damen offen/Klasse/ Doppel) und einen 2. Platz im Mixdoppel.

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Hannes Offenbacher belegte bei seinem Comeback im Herren Einzel den 3. und im Herren Doppel den hervorragenden 2. Platz.

 

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Merlin Hirner verpasste nur knapp eine Medaille. Er schied im Viertelfinale nach harten Kampf aus.

 

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Für Alfons Lampel war es die erste Teilnahme bei den ÖSTM. Wichtig war es für ihn einmal  Erfahrung zu sammeln.“

 

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v.l. Merlin Hirner, Michi Rautz, Coach Herbert Sidak, Heike Koller, Hannes Offenbacher, Alfons Lampel

 

 

Der StBSV gratuliert herzlich zu diesen Erfolgen .

 

Bericht: Herbert Sidak

 

18. Mannschaften aus der Steiermark und Slowenien nahmen am 31.05.2017 bei der 17. Auflage des Integra-Cups (Kleinfeld-Fußballturnier für Schulen mit Integrationsklassen) im Franz-Fekete-Stadion in Kapfenberg teil.

 

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Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Kapfenberger Bürgermeister Ing. Manfred Wegscheider.

 

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Interessierte Beobachter, von links: Günter Hönigsberger (Vizepräsident ÖZIV), Mag. Bruno Zinkanell (Abteilungsleiter v. Bundessozialamt Stmk.), Mag. Herbert Sidak (Sportdirektor StBSV)

 

Zur gleichen Zeit fand nur ein paar Meter weiter in der Eishalle der vom Sportbündel organisierte „ Spezial Sports Day“ mit 150 Teilnehmern statt. Dabei ging es nicht ums Toreschießen, sondern darum, an 10 verschiedenen Stationen die eigenen Grenzen zu überwinden.

 

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Während der Veranstaltung hatten die Schüler die Möglichkeit, am Rollodrom den richtigen Umgang mit einem Rollstuhl zu lernen.

 

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Die Triker Freunde Steiermark luden jedes Kind auf ihren Trikes ein eine Runde mit Ihnen zu drehen.

 

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Gratulation den SpielerInnen und auch den Veranstaltern, die ein tolles Fußball und Sportfest organisierten.

 Bericht und Fotos:  Herbert Sidak

 

 

25.Mai - Einzelzeitfahren – Tagesbestzeit

Begonnen hat die Paracyclingtour etwas unglücklich. Da ich mich in der Ausschreibung zum Zeitfahren an das Höhenprofil gehalten habe, dieses aber falsch war und ich dazu noch, wie immer, auf der Rolle mein Aufwärmprogramm absolvierte, war ich sehr überrascht, als mein vermuteter Startort sich als ein Wendepunkt herausstellte.

Deswegen bin ich 3min15sec zu spät zum Start gekommen und die Zeit lief!

Auf den 12,2Km konnte ich 47km/h im Schnitt fahren und ein sehr gutes Rennen abliefern. Ich hätte mit 1min15sec Vorsprung gewonnen, aber so hatte ich eben 2min Rückstand in der Gesamtwertung.

26.Mai - Straßenrennen – Salzburgring - Platz 1

Wegen dem Rückstand in der Gesamtwertung habe ich vom Start weg voll attackiert und konnte mich in Runde 2 endgültig von allen anderen Athleten absetzen. Ich bin das Rennen bis zum Schluss auf Anschlag durchfahren und hatte so am Ende sehr erfreuliche 3min Vorsprung. Damit war das Missgeschick vom Vortag wieder korrigiert.

27.Mai – Straßenrennen – Lengau – Platz1

Die erste Stunde sind wir in einer 4 Mann Spitzengruppe gefahren (Alexander Gritsch - Klasse H4, Walter Ablinger - Klasse H3, Heinz Frei - Klasse H3). Danach habe ich mich zusammen mit Alexander Gritsch absetzen können und habe mehrmals versucht auch ihn los zu werden. Aber den Gefallen hat er mir nicht getan. Deswegen lief es auf einen Zielsprint hinaus. Vernünftigerweise habe ich ihm da die vordere Position überlassen und konnte ihn auf den letzten 200Metern überholen.

28.Mai – Straßenrennen – Schwanenstadt – Platz1

Die ersten Runden waren wir wieder in der 4 Manngruppe des Vortages unterwegs. Da ich mich aber sehr gut gefühlt habe, entschied ich mich schon sehr früh zu attackieren und konnte mich nach einem Viertel des Rennens absetzen. Die harten Anstiege sind mir entgegengekommen und so konnte ich das Rennen sehr gut kontrollieren und es ins Ziel bringen. Damit konnte ich auch meinen Staatsmeistertitel zum wiederholten Mal verteidigen.

Es war wieder eine sehr lässige, wettermäßig traumhafte, „Paracyclingtour“, mit einigen sehr harten Rennen. Die letzten beiden Jahre hat mich Rafal Wilk (Pol) in die Schranken gewiesen, da er heuer leider nicht da war, konnte ich den Sieg einfahren. Schön, aber trotzdem wäre es schön nächstes Jahr wieder mehr Top-Athleten meiner Kategorie, abgesehen von Alexander Gritsch und mir, am Start zu sehen.

Kommendes Wochenende seht die Paratriathlon Staatsmeisterschaft auf dem Programm, etwas Abwechslung.

 

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Bericht und Foto von Tigger Tom

 

 

Am 20. Mai 2017 fand in Graz das 20. Internationale Torballturnier für blinde und schwerst sehbehinderte Damen und Herren in drei Sporthallen der Klusemannschule statt. Das perfekt organisierte Turnier zählte auch dank der zahlreichen freiwilligen Helfer wie schon in den vergangenen Jahren wieder zu den Höhepunkten im europäischen Torballsport.

Die Grazer Gemeinderätin Marion Kreiner, ehemalige Snowboard-Weltmeisterin und Olympia-Medaillengewinnerin, begrüßte in Vertretung des Bürgermeisters Mag. Siegfried Nagl die 6 Damen- und 14 Herrenteams aus 6 Nationen und eröffnete das Turnier.

Das Grazer Damenteam, bestehend aus Sarah Gaicher, Karin Pfatschbacher und Martha Verboschek, bot dabei eine hervorragende Leistung und erzielte auch die meisten Tore. Das Finale in dem stark besetzten Damenturnier verfehlten die Grazerinnen nur knapp.

Im Damenfinale konnte sich das Team BSS Tirol mit einem 3:1-Erfolg gegen die Damen aus Nizza (F) durchsetzen. Hinter den drittplatzierten Grazerinnen reihten sich das Damenteam vom BSV Langenhagen (D) auf dem 4. Platz, die Damen von Waasland (B) auf Rang 5 und das Team des SV Stuttgart-Hofeld (D) auf dem 6. Tabellenplatz.

Das hochkarätig besetzte Herrenturnier mit mehreren Welt- und Europacup-Siegern sowie anderen starken Teams bot ebenfalls packende Spiele und präsentierte Torballsport auf höchstem Niveau. Zwei Mannschaften des Grazer Versehrtensportclubs maßen sich dabei durchaus erfolgreich mit den starken und international erprobten Teams aus dem In- und Ausland.

Die beiden Grazer Herrenteams Graz 2 mit Franz Czuk, Martin Fastian und Leo Pfeiffenberger und Graz 1 mit Franz Griesbacher, Johannes Kremser und Erwin Moser lieferten tolle Spiele und belegten in der Abschlusstabelle punktegleich den  3. und 4. Rang. Das direkte Duell der beiden steirischen Teams endete nach dramatischem Kampf mit einem 1:1-Remis.

Den Turniersieg holte sich mit einem 5:1-Erfolg im Finale die Mannschaft des BSV München gegen das Team des BSG Bozen.

 

Das Endergebnis bei den Herren lautete wie folgt:

  1. BSV München (Deutschland)
  2. BSG Bozen (Italien)
  3. Grazer VSC 2
  4. Grazer VSC 1
  5. ABSV Wien
  6. BSS Tirol
  7. BSV Langenhagen (Deutschland)
  8. Linz (OeBSC)
  9. Trento (Italien)
  10. Waasland (Belgien)
  11. Bergamo (Italien)
  12. BSV Salzburg
  13. SV Stuttgart-Hoffeld (Deutschland)
  14. Szombathely (Ungarn)

 

 

Herr Bundesrat Gregor Hammerl überbrachte die Grüße von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und beobachtete interessiert einige Matches. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Steirischen Behindertensportverbandes STBSV, Herbert Rohrer, überreichte er bei der Siegerehrung in der Sporthalle den Teams die Pokale und Urkunden.

Das gemeinsame Abschlussessen im Jugendhotel war eine Einladung von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.

 

Bericht von Franz Griesbacher

 

Zeit: Samstag, 13. Mai 2017

Ort: Schwarzl Freizeitzentrum (Unterpremstätten bei Graz)

Veranstalter: Rehaklinik Tobelbad (AUVA)
in Zusammenarbeit mit der Fa. Cura San (Nestler Karl)
Durchführung: Physio- und Ergotherapie

Gesamtleitung: Mag. Michael Wöhrer und Haider Iris

Mitarbeiter: Taucher Kathi, Kröll Benni, 3 Helferinnen Caritas-Schule; Peter und David und Martin (Handbikes, FA. Cura San); Karl-Heinz (Essen); Martin und Hannes (Transport und Aufbau),

Teilnehmer: 83; davon Handbiker (26), Triride (1), mit dem Rollstuhl (12), Radfahrer (17), Nordic Walker (9), Fußgänger (16), Skater (2).
Davon 8 Patienten von der RKT.

Firmenvertreter: Waser Egon (Fa. Otto Bock), Pokorny Stefan (Dentsplay/Lovric), Holzer Gottfried (Fa. Sunrise/Sopur), Polic Claudia (Fa. Unperfekt)

Programm: 10.00 Eintreffen der Teilnehnmer + Hanbikeausgabe
11.00 Gruppenbewerb – Zwei Streckenvarianten:
1 Runden um den See (ca 5 Km), kurze Strecke (ca. 2 Km)
Anschl. Freies Fahren um den See
13.00 gemütliches Beisammensein – Essen (Nudeln) Siegerehrung
ca. 15 Uhr Ende der Veranstaltung

 

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Vielen Dank allen Mitarbeitern und Sponsoren, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

 

 

 

„Steirische Festspiele“ beim 3./18. Albert Wöhrer Senioren-Rollstuhltennisturnier Gedenkturnier 2017 in Stainz

 

 Bereits zum 18-mal wurde ein nationales Senioren-Rollstuhltennisturnier in der Steiermark ausgetragen. Seit 3 Jahren ist es auch ein Gedenkturnier für meinen verstorbenen Vater, Albert Wöhrer, dem Gründer und langjährigen Organisator des Turniers. Der Veranstalter, der Verbandes für Querschnittgelähmten Österreichs, hat auch heuer wieder ein Preisgeld von 1.000 € zur Verfügung gestellt, das unter 11 Herren und einer Dame am 5. und 6. Mai in Stainz ausgespielt wurde.
Im Einzel setzten sich die gesetzten Spieler durch. Im rein steirischen Finale siegte Pfundner Harald gegen Fritz Wolfdietrich mit 6:3 und 6:1.

 

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Der schöne Wanderpokal aus Glas würde somit beim nächsten Sieg von Herr Pfundner (3.!) in seinen Besitz übergehen.

Im Doppel setzten sich die beiden Steirer ganz knapp gegen die Tiroler Paarung, Troppacher Robert und Heim Hubert, mit 6:2; 5:7 und 10:7 (Champions-Tiebreak) durch. Der Sieg von Tackner Peter im Einzel-B rundete die „steirischen Festspiele“ ab. Am Ende einer gelungenen Veranstaltung im schönen Schilcherland überreichter der Vizepräsident des Steirischen Tennisverbandes Herr Dr. Steiner Rudolf die Preise.

 

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 v.l.: Heim Hubert, Steiner Rudolf (Vizepräs. STTV), Pfundner Harald, Wöhrer Michael (Organisator), Fritz Wolfdietrich, Troppacher Robert

 

SIEGERLISTE:

Einzel:           1. PFUNDNER Harald (Stmk)
                        2. FRITZ Wolfdietrich (Stmk)

                       3. TROPPACHER Robert (T) und GRÖBLACHER Wilhelm (K)

                       1/4 Finale: Blaha Kurt (W), Trupp Franz (K), Heim Hubert (T),
                                      Neubauer Eduard (Stmk)

1/8 Finale: Hauser Johann (K), Tackner Peter (Stmk), Schlögl Andrea (Stmk),      
                 Schuster Gerhard (Stmk)

                       Den Trostbewerb gewann Tackner Peter vor Blaha Kurt

Doppel:          1. PFUNDNER Harald / FRITZ Wolfdietrich

                       2. TROPPACHER Robert / HEIM Hubert

                       3. Gröblacher Willi / Tackner Peter und Trupp Franz / Blaha Kurt

                       1/4 Finale: Schuster Gerhard / Neubauer Eduard
                                         und Hauser Hans / Schlögl Andrea

                                  

Organisation: Mag. Michael Wöhrer

 

 

 

Termin: 23. – 29. April 2017
Ort: Bundessportzentrum Faak am See
Veranstalter: Verband der Querschnittgelähmten Österreichs (VQÖ)

Teilnehmer: 12 aus 6 Bundesländern

Kursleitung: Mag. Wöhrer Michael
(RK-Tobelbad, Stmk)

Kurslehrer: Höck Peter (Tirol),
Nagyi Katharina (Wien)
Mag. Wöhrer Michael (Stmk)
teilwiese Tinkhauser Werner (Teilnehmer)
Trainingszeiten:

9.00 Aufwärmen + Koordination
9.30 – 12.00 Tennistraining (4 Plätze)
14.00 – 17.00 Tennistraining (4 Plätze)

Wochenablauf:

Das Teilnehmerfeld setzte sich aus 2 Anfängern, 3 Kaderspielern und der Rest aus großteiles erfahrenen Spielern zusammen. Die Anfänger hatten schon ein gutes Niveau und konnten beim Doppel und Mannschaftsbewerb mitmachen.

 

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Am Montag trainierten wir am Vormittag in 4 Gruppen. Dabei wurde das Trainerteam vom Rollstuhltennisspieler Tinkhauser Werner unterstützt, der die Tennislehrerausbildung absolviert hatte. Am Nachmittag führten wir ein Einzel-Blitzturnier durch. Am Dienstag war der Ablauf gleich, mit einem Doppelturnier mit wechselnden Partnern. Am Mittwoch verschlechterte sich das Wetter. Der Vormittag war daher frei. Am Nachmittag trainierten wir in der Halle im Warmbad Villach auf 3 Plätzen. Den Freitag verbrachten wir in einer Halle in Feistritz mit Training und einem Mannschaftsbewerb. Da sich das Wetter am Freitag nicht bessern sollte, machten wir am Donnertag am Abend die Abschluss Besprechung mit den Siegerehrungen.
Höck Peter, der seit 21 Jahren beim Tenniscamp als sehr kompetenter Trainer dabei war, gab bekannt dass er altersbedingt seine Tätigkeit beenden wird. Ich möchte mich bei ihm für sein großes Engagement und gute Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken.

 

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Tinkhauser Werner der uns ja schon seit 2 Jahren beim Training unterstützt erklärte sich bereit als 3. Trainer im nächsten Jahr zu fungieren.
Am Freitag machten wir mit einem Billardturnier ein Alternativprogramm. Nach dem Mittagessen reisten die Teilnehmer etwas früher als geplant ab.

 

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Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

Bericht: Mag. Michael Wöhrer