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EVERY HUMAN COMPETITION 2009

29. August 2009
Freizeitzentrum Zechner / Kobenz bei Knittelfeld
Start: 10:00
Disziplinen: Schwimmen (300m) und Laufen (5km)
Veranstalter: StBSV

 

300 m Schwimmen und 5 km Radfahren stehen auf dem Programm

Der steirische Behindertensportverband (StBSV) veranstaltet den ersten steirischen Integrations-Duathlon - EVERY HUMAN COMPETITION 2009 - am 29. 8. 2009 im Zechner Freizeitzentrum.

Bei dieser Veranstaltung treten Vertreter des Behindertensports und des Breitensports gemeinsam in gemischten Teams im Wettbewerb an. Weiters sind reine Amateur-Sportteams und Teams von Firmen aus der lokalen Umgebung sehr herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Der Bewerb wird als Duathlon ausgeführt mit 300 m Schwimmen und anschließend 5 km Radfahren. Im Anschluss an die Veranstaltung schließt am Nachmittag eine Vernissage mit Bildern von renommierten Künstlern sowie der Lebenshilfe an, welche mit anspruchsvoller Jazz-Musik umrahmt wird (Band Leader: Helmut Ambroschütz).

VERANSTALTUNGSFOLDER

Der Bewerb wird durch ein Rahmenprogramm, welches zur aktiven Teilnahme der Kobenzer Bevölkerung an diversen Sportbewerben animiert, ergänzt.

Der Bewerb dient in erster Linie als Werbung für den Amputiertensport und hat das Ziel, nachhaltig Mitglieder für den Behindertensport zu gewinnen. Der Behindertensport ist ein wichtiges Mittel zur Steigerung der mentalen Stärke und Persönlichkeitsentwicklung vor allem auch nach einschneidenden Ereignissen, wie z. B. einem Verkehrsunfall mit gesundheitlichen Spätfolgen.

Der steirische Behindertensportverband mit den angeschlossenen 7 Vereinen bietet hierbei eine wesentliche organisatorische Unterstützung.

Der Bewerb in Kobenz wird organisatorisch von DI Dr. Gerhard Rappitsch (Referent für Öffentlichkeitsarbeit im StBSV) geleitet. Als Kobenzer ist es ihm eine besondere Ehre, diese Veranstaltung in seiner Heimatgemeinde zusammen mit dem StBSV durchführen zu können.

Die Idee zu dieser Veranstaltung ist zusammen mit dem Präsidenten des StBSV, Herbert Rohrer entstanden, der meint: "Wir haben dieses Ereignis bewusst in der Obersteiermark lokalisiert, da wir meinen, hier die grösste Breitenwirkung für die nachhaltige Unterstützung des Behindertensports in der Steiermark erzielen zu können. Ausserdem bietet sich das Zechner Freizeitzentrum durch seine Erfahrung bei der Durchführung von Triathlon-Bewerben optimal an“.

Der Bewerb wird lokal vom Behindertensportverein Aichfeld Murboden (Vorsitzender Johannes Geier) sowie vom ATUS Knittelfeld (Manfred Mühlthaler und Siegmar Tambour) unterstützt. Die Wasser-Rettung Graz (Ing. Kerstin Erber) leistet einen kostenlosen Ambulanzdienst.

Der StBSV lädt insbesondere auch Hobby-Teams aus dem Bereich Kobenz und Umgebung sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freut sich schon jetzt auf eine gelungene und verletzungsfreie Veranstaltung.

 

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13.09.2007

Bitte alle Presseberichte (national und international) an tv_solutions@yahoo.de senden, wir bauen es dann in unsere Presseplattform ein !

14.02.2007

Ø        Philipp Perchthold gewinnt bei den Deaflympics vier Medaillen

05.08.2006

Ø        Der StSGKV 1932 hat mit Erwin Schwarz einen verdienten Funktionär verloren – Nachruf auf Erwin Schwarz (1939 - 2006)

15.07.2006

Ø        Nachruf auf Hans Kuhn (1933 – 2006)

09.01.2006

Ø        Nachruf auf Hermann Pirker (1922 – 2006) – Träger des Landessportehrenzeichens in Gold (2001)

10.05.2004

Ø        Nachruf auf Hugo Haubner

05.03.2004

Ø        Nachruf auf Siegfried Künstner (1925 – 2004)

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15. internationale Torballturnier für Blinde am 14. April 2007 und nationale Qualifikation für den Europacup 2007

 

Das 15. internationale Grazer Torballturnier für blinde Damen und Herren war wie schon in den vergangenen Jahren wieder ein Höhepunkt im internationalen Turniergeschehen. Es war für alle Teilnehmer aus dem In- und Ausland ein schönes Erlebnis mit herausragenden sportlichen Leistungen. Dabei konnten sich die Spielerinnen und Spieler der Grazer Teams im Vorderfeld platzieren: Die Damen erreichten den großartigen 3. Rang, während bei den mit 12 internationalen Topteams (u. a. das Schweizer Nationalteam und der Europacupsieger und Weltcupfinalist Tirol) besetzten Herrenbewerb die Ränge 5 und 6 an Graz 1 bzw. an Graz 2 gingen. Sieger wurde Tirol mit der um 1 Tor (!) besseren Tordifferenz vor dem punktegleichen Schweizer Nationalteam.

 

Am Tag nach dem internationalen Turnier fand wieder in den Hallen des BRG Klusemann in Graz das nationale Qualifikationsturnier für den Europacup 2007 in Paris statt. Und diesmal nahmen die Grazer Revanche und konnten die Sieger vom Vortag aus Tirol in beiden direkten Begegnungen mit 4:1 bzw. 4:3 besiegen und somit das Qualifikationsturnier souverän für sich entscheiden. Somit ist die Herrenmannschaft des VSC Graz für Paris qualifiziert.

(Prof. Franz Griesbacher und DI Erwin Moser, Blindensportreferat des StBSV)

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Philipp Perchtold gewinnt vier Olympia-Medaillen

Für den Steirer Philipp PERCHTOLD (Steirischer Gehörlosensport- und Kulturverein 1932) sind die 16. Winter-Deaflympics in Salt Lake City (USA) ein absoluter Höhepunkt seiner Sportkarriere geworden. Bein den vom 1. – 10.2007 abgehaltenen Olympischen Winterspielen für Gehörlose war er mit einer Gold und drei Bronze-Medaillen der erfolgreichste österreichische Teilnehmer.

 

Erreichte Philipp PERCHTOLD in der Abfahrt am 4. Februar noch den 8. Platz, so standen die folgenden Renntage für ihn unter einem noch besseren Stern: in der Kombination (Abfahrt/Slalom) und im Super-G erreichte er jeweils die Bronze-Medaille, im Riesenslalom Olympia-Gold und am letzten Wettkampftag im Slalom nochmals Bronze. Mit vier Mal Edelmetall ist Phillipp PERCHTOLD erfolgreichster Einzelsportler dieser Deaflympics.

 

(Herbert ROHRER, Präsident des StBSV)

 

 

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Hans Kuhn

1933 - 2006

 

Am 15. Juli 2006 ist Hans Kuhn nach schwerer Krankheit von uns gegangen und der Behindertensport hat einen großen Sportler, Lehrer, Funktionär und Menschen verloren.

Selten hat der Satz: „Ein großes Sportlerherz hat aufgehört zu schlagen.“ so sehr zugetroffen, wie bei unserem Hans Kuhn. Als Jugendlicher hat er sein Herz an den Radsport verloren und wäre sicherlich ein sehr erfolgreicher Radrennfahrer geworden, hätte er nicht 1952 in Folge eines Arbeitsunfalls sein linkes Bein verloren. Nach der Rehabilitation hat Hans den Amputiertenschisport als zweite sportliche Leidenschaft entdeckt und ist als Rennläufer bis an die internationale Spitze vorgestoßen. Parallel dazu hat er begonnen sein Können und Wissen als Schilehrwart weiter zu geben und war jahrelang eine Galionsfigur des Krückenschilaufs in Österreich. Es gab in den 70er und 80er Jahren wohl kaum einen jungen Krückenschisportler, dem er nicht das Schi fahren beigebracht hat.

Darüber hinaus war Hans auch noch jahrzehntelang als Vereins- und Verbandsfunktionär für den Behindertensport tätig, so war er Gründungs- und Ehrenobmann des Behindertensportvereines Aichfeld-Murboden und 14 Jahre lang Sektionsleiter für den Schilauf im StBSV.

Aber auch international hat unser Hans gewirkt: So hat er maßgeblich die Entstehung des alpinen Behindertenschilaufs in den Niederlanden beeinflusst und fernab des Leistungssports bis 2004 jährlich für krebskranke holländische Kinder in Österreich einen Schikurs geleitet.

Lieber Hans, wir danken Dir für Deinen unermüdlichen Einsatz und Deine Freundschaft, die Du so vielen entgegengebracht hast und viele von uns weiter im Herzen tragen werden.

Ich verabschiede mich daher von Dir an dieser Stelle stellvertretend für den ganzen Steirischen Behindertensportverband mit einem letzten „Schi Heil“.

Herbert Rohrer, StBSV

 

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Siegfried Künstner

1925 - 2004

 

Tief erschüttert und erfüllt mit großer Trauer mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Freund, Sportkamerad und Funktionärslegende Oberschulrat Siegfried Künstner am 5. März 2004 nach kurzer Krankheit im 79. Lebensjahr unerwartet von uns gegangen ist.

Siegfried Künstner hat sich über fünf Jahrzehnte mit Leib und Seele als Sportler und als Funktionär für den Sport und den Behindertensport im Besonderen eingesetzt.

Nach seiner schweren Kriegsverwundung im 2. Weltkrieg – Oberschenkel­amputation des rechten Beines – war er in der Steiermark und in Österreich für den Versehrtensport immer wieder ein Mann der ersten Stunde. Er war in Graz einer der ersten Kriegsversehrten, die wieder als Sportler tätig wurden. So errang er zahlreiche Österreichische Meistertitel in der Leichtathletik, im Sitzfußball und im Schilauf sowie internationale Erfolge, deren größter sicherlich 1970 die Leichtathletik-Silbermedaille bei der WM in Japan war.

Schon sehr bald nutzte er sein Organisationstalent und war seit Ende der 40er Jahre Gründungsmitglied von Sport- und Turngruppen in Graz, des Grazer Versehrtensportklubs, sowie des Steirischen- und des Österreichischen Behindertensportverbandes. Als Obmann, Präsident und Vizepräsident war er über Jahrzehnte maßgeblich national und inter­national an der Entwicklung vom reinen Versehrtensport zum Sport für Menschen mit einer oder mehreren Behinderungen beteiligt.

Als Sportpädagoge initierte er 1949 die alljährlich stattfindende Behindertensportwoche im Bundessport- und Freizeitzentrum Schloss Schileiten, deren Übungsleiter er bis 1995 gewesen ist. In seiner Funktionärslaufbahn im  Behindertensport war er auch bei zahlreichen internationalen Veranstaltungen in Europa und Übersee Leiter österreichischer Delegationen, unter anderem bei drei Paralympischen Spielen (1980 Arnheim, 1984 und 1988 Innsbruck).

Siegfried Künstner hatte aber auch das Glück eine weitere Berufung zu seinem Beruf machen zu können – das Lehramt. Er war nach dem Krieg kurz Volksschul- und bald darauf Hauptschullehrer sowie von 1970 bis zu seiner Ruhestandsversetzung im Jahre 1987 Direktor der Bruckner-Hauptschule in Graz. Besonders am Herzen lag ihm die Leseerziehung der Jugend: So war er von 1952 bis 1989 ehrenamtlich im Österreichischen Buchklub der Jugend tätig, dessen Vorstand er seit 1961 angehörte.

Diese vielfältigen Tätigkeiten blieben natürlich nicht ohne Würdigung: er erhielt dafür alle möglichen Auszeichnungen dieser Organisationen, der Stadt Graz, des Landes Steiermark und der Republik Österreich.

Allen, die mit ihm ein Stück des Weges gehen konnten, wird er stets in Erinnerung  bleiben. Wir werden seine Ideen und sein Bild in unseren Herzen und Gedanken weitertragen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Lieber Siegi, wir danken dir für das, was du für den Behindertensport insgesamt, aber auch für jeden von uns persönlich getan hast. Ich möchte dir namens aller Behindertensportler und -funktionäre Österreichs ein letztes „Servus“ sagen.

Herbert Rohrer, StBSV

 

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